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Greifswald MV braucht mehr Landesgeschichte
Vorpommern Greifswald MV braucht mehr Landesgeschichte
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00:00 15.04.2017

Unter Nachwenderektor Hans-Jürgen Zobel war der Ausbau der Geisteswissenschaften angesagt. Es entstanden Institute für Altertumswissenschaften und Ur- und Frühgeschichte neu. Die Pommerngeschichte sollte eine gewichtige Rolle in einer geisteswissenschaftlich orientierten Uni spielen. Während des langen Rektorats von Rainer Westermann wurde ein Schwenk Richtung Medizin nnd Naturwissenschaften vollzogen. Dazu kamen die unseligen Kürzungen Mitte der 2000er Jahre. Die Universitäten sind trotz aller Bekundungen zur Bedeutung der Bildung unterfinanziert. Dennoch darf sich die Uni nicht völlig aus der Verantwortung für eine Pommernprofessur herausnehmen. Schon bei der Debatte um Ernst Moritz Arndt 2009/10 war viel die Rede davon, dass die Forschung um den umstrittenen Patron gestärkt werden müsse. Geschehen ist seither nur wenig. Zeigt die Hochschule jetzt Bereitschaft, etwas zu geben, werden sich Schwerin und vielleicht Stifter eher an einer Gesamtlösung beteiligen. Und das Bildungsministerium sollte seine Haltung überdenken. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es keinen Lehrstuhl für Landesgeschichte. Die Mecklenburgische vertritt mit Ernst Münch aktuell nur ein außerplanmäßiger, allerdings sehr aktiver Professor. Rostock bekam 2014 die Ur- und Frühgeschichte, jetzt ist Greifswald dran.

OZ

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