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Mangelnde Grünpflege und Müll ärgern die Bürger

Greifswald Mangelnde Grünpflege und Müll ärgern die Bürger

Orsteilvertretung lud zum Gang durch Schönwalde I ein / In dem großen Wohngebiet wird auch in Zukunft investiert / Spielplätze und Häuser werden erneuert

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Siegfried Steinhöfel (rechts) weist Bauhofchef Dieter Schick (links) auf ungepflegte Anlagen hin. Fotos (2): Eckhard Oberdörfer

Greifswald. Ungepflegte Wege und Anlagen, Hundekot, herumliegender Müll und Schmierereien an Gebäuden, auf Bänken und Trafohäusern ärgern viele Greifswalder. Das wurde erneut beim traditionellen Rundgang durch Schönwalde I deutlich, zu dem der Ortsrat Schönwalde I/Südstadt eingeladen hatte. Der Weg führte vom Hausmeisterstützpunkt der Wohnungsgenossenschaft Greifswald (WGG) über Thälmannring, Mendelejewweg, Anklamer Straße, Ludwigsburger Wende und Dubnaring.

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Orsteilvertretung lud zum Gang durch Schönwalde I ein / In dem großen Wohngebiet wird auch in Zukunft investiert / Spielplätze und Häuser werden erneuert

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Schönwalde I ist der Greifswalder Stadtteil mit der besten Infrastruktur.“Peter Multhauf, Ortsratsvorsitzender

Beim Rundgang monierten Siegfried Steinhöfel und andere teilweise bewachsene Wege, Pflanzen zwischen Gehwegplatten und das hohe Gras am Rande von Grünanlagen, das stehen bleibt, wenn nur maschinell gemäht wird. Dieter Schick, der Leiter des städtischen Baufhofes, verwies auf das wenige Personal, dass für die Grünpflege eingesetzt werde. Chemische Unkrautbekämpfungsmittel dürften nicht eingesetzt werden, betont er. Schicks Angebot an die Anwohner, doch alternativ die Patenschaft für das eigene Umfeld zu übernehmen stieß nicht auf Resonanz. Aber die derzeit leeren Metallgestelle für Pflanzen an der Anklamer Straße sollen bald wieder Grün sei, sagte der Bauhofchef zu.

Der Ortsratsvorsitzende Peter Multhauf (Linke) zeigte sich indes im großen und ganzen recht zufrieden mit dem Zustand des Wohngebiets. „Wir sind der Stadtteil mit der besten Infrastruktur mit Geschäften, Treffs, Ärztehaus und so weiter“, schätzt der Kommunalpolitiker ein. Ihn stört es nicht so sehr, wenn Grün zwischen Pflastersteinen wächst. Und an der Anklamer Straße, da sei dank intensiver und vielfältiger Bepflanzung sogar so etwas wie ein Stadtteil-Arboretum entstanden, meint er.

Häuser an Stilower Wende werden saniert

Dass sich Schönwalde I weiterentwickelt, machte Multhauf auf dem Weg deutlich. So informierte er, dass Aldi seinen Markt am Thälmannring modernisieren wolle. Der Discounter setzt auf größere Hallen, wie sie in Greifswald auf dem KAW-Gelände entstehen. Einen Zeitplan für die Realisierung des Umbausgebe es noch nicht. Zu den Sorgenkindern des Stadtteils gehören die unsanierten Blöcke in der Stilower Wende. „Wir entwickeln gerade ein Konzept für diese Häuser“, berichteteAndreas Koch, Leiter Wohnungswirtschaft der Wohnungsbau und Verwaltungsgesellschaft (WVG), der die Gebäude gehören. Er hoffe, dass sie 2018 saniert werden.

Wohnprojekt in ehemaliger Arbeiterunterkunft

Baugerüste stehen schon am früheren Gästehaus der Firma Vario, Mendelejewweg 16. Die ehemalige Unterkunft für die Arbeiter des Kernkraftwerkes Lubmin wird von der Arbeiterwohlfahrt zur Verwirklichung eines gemeinschaftlichen Wohnprojekts von Jung bis Alt umgebaut. Hier sollen Senioren, Pflegebedürftige und Studenten wohnen. Im Erdgeschoss entsteht eine Tagespflege mit 18 Plätzen.

Gustebiner Wende bekommt Spielplatz zurück

Die WVG hat „einen Kleinwagen“ in den Spielplatz Mendelejewweg investiert, informierte Andreas Koch. Das Greifswalder Wohnungsunternehmen bekam von der Stadt neun Spielplätze geschenkt, um die es sich kümmern soll. Wie Koch sagte, laufen aktuell Planungen für die Plätze Poeler Weg und Gustebiner Wende. Letzterer liegt nahe des Flüchtlingsheims und ist in besonders schlechtem Zustand. Für das Wie der Erneuerung stimme sich die WVG mit dem Begegnungszentrum „Mole“ ab.

Eckhard Oberdörfer

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