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Greifswald Marketingchefin: Stadt braucht Lösung für das Müllproblem
Vorpommern Greifswald Marketingchefin: Stadt braucht Lösung für das Müllproblem
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00:05 01.06.2016

Überquellende Papierkörbe und Müll auf dem Pflaster der Innenstadt sorgten wiederholt für Unmut bei Passanten, die am Wochenende Veranstaltungen besuchten (die OZ berichtete). Eine attraktive Stadt sieht anders aus.

Frank Embach

„Mit dieser Situation ist niemand zufrieden. Wir brauchen für das Müllproblem eine Lösung“, sagt Anja Mirasch, Geschäftsführerin der Greifswald Marketing GmbH, auf OZ-Anfrage. Deshalb werde sie versuchen, mit allen Beteiligten eine Gesprächsrunde zu initiieren.

Hintergrund: Immer wieder kritisieren Greifswalder und Gäste die Stadt nach großen Festen, weil die Sauberkeit an öffentlichen Plätzen zu wünschen übrig lässt. Doch die Verwaltung glaubt, genug für Ordnung und Sauberkeit zu tun. Fred Wixforth, Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes, sieht vielmehr die Veranstalter in der Pflicht.

Grundsätzlich gibt Anja Mirasch ihm Recht: „Wenn wir bei Veranstaltungen, wie etwa unserem Stadtfest im August, Gastronomie anbieten, erhalten wir auch die Auflage vom Ordnungsamt, zusätzliche Müllbehälter aufzustellen. Das geht völlig in Ordnung“, sagt sie. Doch beim Kinderfest, das die Marketinggesellschaft am Wochenende gemeinsam mit dem Verein Greifswalder Innenstadt (VGI) organisierte, habe es diese Auflage nicht gegeben. Der Grund: Es gab gar keine Imbissstände Am Mühlentor und auf dem Fischmarkt. Trotzdem hätten die Mitarbeiter am Ende des Tages die Straße gekehrt, um zumindest den Unrat auf dem Pflaster zu beseitigen.

VGI-Vorsitzender Frank Embach sieht die Sache „etwas entspannter“. Am Montag sei ja alles wieder sauber gewesen, sagt er. In der Regel lasse der Verein von der Greifswald Entsorgungs GmbH zusätzliche Tonnen aufstellen. „Doch das ist diesmal irgendwie untergegangen“, so Embach. Wenn tausende Menschen in der Innenstadt seien, „ist es völlig normal, dass auch mehr Müll anfällt,“ sagt er. Viel störender empfinde er, wenn an normalen Tagen in der Langen Straße Müll herumliege. „Vielleicht sollte die Stadt über einen anderen Reinigungsturnus nachdenken.“

Doreen und Jan Stümpel, Veranstalter des Töpfermarktes am Wochenende, sahen den Müll auf dem Markt auch als störend an. „Viele Aussteller finden es unschön, ihre Waren neben einem übervollen Papierkorb zu präsentieren“, sagt Doreen Stümpel. Eine Auflage, Tonnen aufzustellen, habe sie nicht erhalten. „Der eine Versorgungsstand hatte selbst für Behälter gesorgt“, sagt sie. Petra Hase

OZ

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