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Marodes Wohnheim Makarenkostraße wird 2017 saniert

Greifswald Marodes Wohnheim Makarenkostraße wird 2017 saniert

Das völlig marode Studentenwohnheim in der Makarenkostraße wird ab Frühjahr 2017 saniert, das teilte das Studentenwerk als Betreiber mit. 6,8 Millionen Euro will das Studentenwerk investieren.

Greifswald. Das völlig marode Studentenwohnheim in der Makarenkostraße wird ab Frühjahr 2017 saniert, das teilte das Studentenwerk als Betreiber mit. 6,8 Millionen Euro will das Studentenwerk investieren. Immerhin 60 Prozent der Summe, das sind 3,9 Millionen Euro, werden vom Wirtschaftsministerium finanziert. Der Rest – 2,9 Millionen Euro – soll durch das Studentenwerk als Kredit aufgenommen werden.

Das Gebäude in der Makarenkostraße ist stark sanierungsbedürftig. Das Dach ist undicht, die Fassade bröckelt und auch die Rohre sind noch original aus den 1970er Jahren. Die 180 Studenten, die dort leben und nun bis Januar ausgezogen sein müssen, zahlen derzeit für ein Einzelzimmer eine pauschale Miete von 180 Euro pro Monat.

Ohne Fördermittel hätten die Mieten nach der Sanierung auf 350 Euro steigen müssen, so hatte es das Studentenwerk berechnet. Nach jetzigem Stand seien 200 bis 230 Euro pro Monat geplant. „Dass die Mieten steigen müssen, war Auflage des Ministeriums“, sagt Erik von Malottki (SPD), der als studentischer Senator jahrelang um die Sanierung gekämpft hat. Er bedauert, dass keine zusätzlichen Wohnplätze entstehen, sondern der Iststand sogar leicht auf 155 Plätze abgeschmolzen wird.

Auch Tobias Linke (Grüne) hat den Prozess über viele Jahre im Verwaltungsrat des Studentenwerks begleitet. „Das Gebäude ist mittlerweile in einem derart desolaten Zustand, dass viel Geld in die Hand genommen werden muss“, sagt er. „Hätte man das schon vor Jahren getan, wäre die Summe viel kleiner gewesen.“ Beim Studentenwerk selbst gibt man sich begeistert: „Das Beispiel des Studentenwohnheimes in der Makarenkostraße zeigt, dass nur mit öffentlicher Förderung die Studentenwerke Wohnheime mit günstigen Mieten bauen und sanieren können.“

OZ

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