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Greifswald Massenselbstmord von Demmin verstört bis heute
Vorpommern Greifswald Massenselbstmord von Demmin verstört bis heute
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18:05 07.05.2018
Der Marktplatz von Demmin in einer historischen Aufnahme nach seiner Zerstoerung im Zweiten Weltkrieg 1945. Quelle: Kreisheimatmuseum Demmin
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Demmin

Der Massenselbstmord am Kriegsende in Demmin verstört die Menschen nach den Worten des Parlamentarischen Staatssekretärs für Vorpommern, Patrick Dahlemann (SPD), bis heute. „Es ist wichtig, dass die Erinnerung an die Ereignisse im Mai 1945 wach gehalten wird. Sie mahnen uns, dass Frieden wichtiger ist als alles andere“, sagte Dahlemann am Samstag bei der Übergabe eines Förderbescheides an den Demminer Bürgermeister Michael Koch (CDU).

Mit 5000 Euro unterstützt die Landesregierung die Aufführung eines Mozart-Requiems in der St. Bartholomaei-Kirche. Mit dem Konzert wollten die Stadt, Kirchen, Parteien und Verbände am Samstag an den Massenselbstmord erinnern und sich zugleich gegen einen geplanten Aufmarsch von Rechtsextremisten wenden.

Von Ende April bis 3. Mai 1945 hatten sich Hunderte Demminer und Flüchtlinge das Leben genommen, als die Rote Armee die Kleinstadt besetzte. Es kam zu Vergewaltigungen, Plünderungen und Brandstiftungen. Überlebende mussten in der DDR über die schlimmen Ereignisse schweigen.

dpa/mv

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