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Greifswald Mit der Kraft der Sonne nach Wieck und zurück
Vorpommern Greifswald Mit der Kraft der Sonne nach Wieck und zurück
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16:45 14.07.2018
Der Shuttle zum Fischerfest ist in diesem Jahr auch mit dem Solarboot möglich. Quelle: Anne Ziebarth
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Greifswald

In diesem Jahr können sich Besucher kostenlos mit klimafreundlichen Solarbooten vom Museumshafen zum Fischerfest schippern lassen. Drei dieser Boote von der Solarwaterworld stehen zur Verfügung, möglich machte diesen Shuttleservice die Nationale Klimaschutzinitiative der Bundesregierung. Die feiert nämlich in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen und tourt mit Klimaschutzprojekten durch Deutschland. Greifswald ist nicht zufällig ausgewählt: Die Hansestadt ist eine von 41 geförderten „Masterplan-Kommunen“, die bis 2050 ihre Treibhausgasemissionen um 95 Prozent gegenüber 1990 senken wollen. Die Boote, die ab Sonnabend im Pendelverkehr ab 10 Uhr ihren Transportdienst zwischen Museumshafen/Liegewiese und Hafen Wieck aufnehmen werden, haben Platz für zwölf Personen an Bord und benötigen rund eine halbe Stunde für die Strecke. Zurück geht die letzte Fahrt am Sonntag um 15 Uhr. Sonst sind die Bootstypen vor allem im Tourismus im Einsatz. „Die Boote werden häufig als führerscheinfreie Vermietboote eingesetzt“, erklärt Nikola Sina Schütze von Solarwaterworld. „Die Boote sind geräuschlos und emissionsfrei sind dürfen sich somit auch durch Naturschutzgebiete bewegen.“

Tageslicht reicht den Booten zum Vorankommen

Die Sonnenenergie wird von Solarzellen auf dem Dach der Boote in eine Batterie geleitet, die den Antrieb speist. Auch bei Wolken machen die Mobile nicht schlapp:„Für die Fahrt brauchen die Solarboote nicht unbedingt UV-Licht, Tageslicht reicht“, so Nikola Schütze. „Trotzdem: Je mehr Licht, desto besser.“ Bei sparsamer Fahrweise und wenig Strömung ist ein Fahren mit der Energiemenge, die durch die Sonne gewonnen wird, möglich. Die Solarboote haben noch mehr Vorteile. „Die Elektromotoren brauchen kein Öl, außerdem produzieren die Boote keinerlei Abgase“, informiert Schütze. Nachteile hätten die Boote kaum. Sie seien etwas windanfälliger als normale Boote und in der Anschaffung ab rund 26 000 Euro ziemlich teuer. Das amortisiere sich aber durch die entfallenden Benzinkosten.

Ziebarth Anne Friederike

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