Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Greifswald Mitarbeiter wollen mitreden
Vorpommern Greifswald Mitarbeiter wollen mitreden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:10 25.04.2017

Die Mitarbeiter der Universität wollen bei der Entscheidung über den Namen ihres Arbeitgebers ihre Meinung sagen können. Das unterstützen bereits über 700 Frauen und Männer per Unterschrift.

„Im Januar 2010 wurden die Studenten vor der Entscheidung des Senats im März befragt, ob sie für oder gegen den Namen Ernst-Moritz-Arndt-Universität sind“, erinnert Dr. Robert Riemer, stellvertretender Vorsitzender des Personalrats für das wissenschaftliche Personal. Dieser vertritt etwa 640 Kollegen. So könne man ein Meinungsbild ermitteln, das sicher für die Senatoren interessant sei. „Die Anregung kam aus der Unimedizin und der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät“, erzählt Riemer. Die Unterschriftenlisten würden noch ein bis zwei Wochen ausliegen und dann der Hochschulleitung übergeben werden. Der Historiker Riemer hat selbst in seinem Institut Unterschriften gesammelt. Aufgerufen sich zu beteiligen seien auch alle nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter, alle Krankenschwestern, - pfleger und so weiter. Es gehe nicht um ein Votum für oder gegen Arndt. Natürlich sei der Senat in seiner Entscheidung frei.

„Ich war vor sieben Jahren selbst im Engeren Senat“, erzählt Riemer. „Wir haben es uns damals nicht leicht gemacht.“ Die Entscheidung für Arndt im März 2010 sei nach einer umfassenden Diskussion und wissenschaftlichen Auseinandersetzung gefallen. „Wie damals gefordert hat Thomas Stamm-Kuhlmann einen Text zur kritischen Auseinandersetzung mit Arndt für die Internetseite der Universität verfasst.“

Franzosen, die das Historische Institut besuchten, hätten keinen Anstoß am Namen Ernst-Moritz-Arndt-Universität genommen, informiert Riemer.

eob

Jeder zehnte Neuntklässler im Kreis Vorpommern-Greifswald hat laut einer Befragung schon Cannabis konsumiert. Dieses Ergebnis liegt deutlich über dem Landes- und dem Bundesdurchschnitt. Im letzten Jahr registrierte die Polizei 632 dieser Straftaten, das entspricht einem Zuwachs um rund 20 Prozent.

25.04.2017

Soziales Wohnen auf Kosten der Eigenheimbesitzer? Privatstraßen als Risiko? – Breite Diskussion über die Pläne an der Hafenstraße / Vision für Mieten in Höhe von 7,50 Euro kalt

25.04.2017

350 Fans bejubeln in der Peenetal-Halle den 30:21-Sieg der SG Uni Greifswald/Loitz

25.04.2017
Anzeige