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Musikinstitut erstrahlt in neuem Glanz

Greifswald Musikinstitut erstrahlt in neuem Glanz

Greifswalder Universität ließ Villa aus dem 19. Jahrhundert mit viel Liebe zum Detail sanieren

Greifswald. Das Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft in der Bahnhofstraße 48/49 kann sich wieder sehen lassen. Nach einer über dreieinhalbjährigen Sanierung präsentieren sich die Räume der alten Villa nicht nur sauber und aufgeräumt, sondern prachtvoll wie zur Gründerzeit.

„Der Greifswalder Architekt Peter Schulte hat versucht, den historischen Zustand des um 1870 erbauten Hauses weitgehend wieder herzustellen“, berichtet Raik Harder, künstlerischer Mitarbeiter des Instituts. Die Zimmer, in denen Studenten mit ihren Lehrern proben, haben ganz unterschiedliche Farbtöne: ein kräftiges Gelb oder Ziegelrot, ein himmlisches Blau oder gedämpftes Grün. Wunderschön anzusehen: die Mittelrosetten an den Decken, die nach historischem Vorbild nachempfunden wurden, sowie die Stuckleisten. „Vor der Sanierung waren sie bunt“, berichtet Harder, der seit 1992 am Institut arbeitet und sich noch gut an den maroden Zustand des Hauses erinnern kann. Ob Außenfassade mit den Schmuckelementen, ob Treppenhaus, die Wandvertäfelung im Händel-Raum oder die vielen anderen kleinen Zimmer: Hier wurde mit Liebe zum Detail geplant und gewerkelt. Die einstigen Besitzer, die Rechtsanwaltsfamilie Domnik, hätten ihre reine Freude an der Restaurierung gehabt. „Sie setzten sich sehr für die Kultur ein und veranstalteten in der Villa bis in die 1920-er Jahre Konzerte. Hier waren alle europäischen Musikgrößen zu Hause“, erzählt Harder.

Später lebten Hans und Annelise Pflugbeil, Begründer der Bachwoche, in diesen Wänden. Die Universität erwarb das Gebäude 1992. Bis zum Beginn der umfassenden Sanierung, bei der auch das Dach, Heizung und Elektrik erneuert wurden, sollten 20 Jahre vergehen.

Petra Hase

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