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Nach Laster-Unglück: Leitungen kommen in die Erde

Greifswald Nach Laster-Unglück: Leitungen kommen in die Erde

Bauaufsicht verlangt von Stadtwerken den Neubau der Rohrbrücke / Unterirdische Verlegung solle jegliches Unfallrisiko ausschließen

Greifswald. Die Stadtwerke machen Nägel mit Köpfen: In der Straße An den Wurthen werden die bisher über eine Brücke geleiteten Rohre einer Greifswalder Hauptversorgungsleitung nun unterirdisch verlegt. Gestern begann das Unternehmen mit der Einrichtung der Baustelle. Nach Aussage des Stadtwerke-Geschäftsführers Thomas Prauße sollen die Arbeiten bis Ende Mai abgeschlossen sein.

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Bauaufsicht verlangt von Stadtwerken den Neubau der Rohrbrücke / Unterirdische Verlegung solle jegliches Unfallrisiko ausschließen

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Grund für die Verlegung des Zu- und Rücklaufs unter die Erde ist der Hammerunfall am 12. Mai, der über Greifwalds Grenzen hinaus für Aufsehen sorgte: Ein 44-jähriger Lkw-Fahrer war mit noch hochgefahrener Kippmulde unter einer Rohrleitungsbrücke durchgefahren. Dabei blieb er jedoch mit der Ladefläche an der Brücke hängen — das Fahrerhaus des Lkw schleuderte daraufhin mehrere Meter nach oben. Der Mann, der Füllmaterial in ein nahe gelegenes Wohngebiet gebracht hatte, musste mit Hilfe einer Leiter der Feuerwehr aus seinem Fahrerhaus befreit werden. Die Rohrbrücke wurde durch den Unfall erheblich beschädigt. Experten schätzten den Schaden allein an der Brücke auf mehr als 10000 Euro. Auch die Ummantelung der Rohre war in Mitleidenschaft gezogen, hatte Risse. Die Stadtwerke mussten daraufhin eine Stützkonstruktion unter den Brückenpfeilern montieren, um sicherzugehen, dass querenden Autos und Fußgängern nichts passiert.

Dass die Rohre nun komplett unter der Erde verlegt werden, ist der Entscheidung der staatlichen Bauaufsicht geschuldet. „Die Behörde hat verfügt, dass die Rohrbrücke komplett zu erneuern ist. Aber Fahrzeuge können auch mit einer neuen Brücke kollidieren. Dieses Risiko wollten wir ausschließen“, sagt der Stadtwerkechef. Aus diesem Grund habe sich das Unternehmen entschieden, unter der Erde zu bauen.

Von Cornelia Meerkatz

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