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Greifswald Nadenkliches
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00:00 18.03.2017

In een Gedicht von Albrecht Haushofer (1903 – 1945) warden gägensätzliche Verhollenswiesen verdüdlicht. So as „den ersten reut viellicht, was er getan, den zweiten höchstens, was er unterließ“ ...

„ein weiterer jammert noch um Amt und Rang, der nächste fühlt von allem sich entlast't“ ... „der eine grüßt im Sterben noch die Rose, von ihrem wundersamen Duft berührt, der andre lebt un hat sie nie gespüürt“.

Mien Gordenfründ Heiner harr mi still tauhüürt un meinte denn: „Du hest mi ut een nadenkenswiertes Gedicht wat vörläst. Ik find, dat wedderspeigelt dei ünnerscheidlichen Gemütslagen orrer jewieligen Vörstellungen von Minschen in bestimmte Läbenstaustänn' un wiest dorup hen, woans man dormit harr ümgahn künnt orrer dormit ümgahn is.“ „Du hest Recht“, säd ik, „in dat Gedicht ward in dei enzelten Personen eene bestimmte Läbensphilosophie düdlich. Wieldes dei een doröver nadenkt, wat hei dan hett orrer eenen annern andan hett un dat ,viellicht' bereut (in'n Oogenblick is dat nich seker), överlecht een anner, ob dat richtig wäst is, dat hei wat ,nich' dan hett.“     Heiner antwurd'te: „As du weitst bünn ik mit mienen Naver in Striet, wiel siene Häuhner äbentau in mienen Gorden rümpicken. Ik bünn ümmer glieks utraset't, wiel vernünftige Wüürd anfangs nicks bröcht hemm. Viellicht harr ik gedülliger sien mööst.“ Ik säd: „Dei Angelägenheit hett sik tauspitzt. Väl schwerer is   dat, wenn't üm Läben un Dot geiht, dat man bereut, wenn't tau spät is (Unfäll).“ Heiner meinte: „Dat Jammern üm een verluurn'nes Amt un eenen Rang kann den Enzelnen sihr belasten, över dat kann ok dat Gägendeil inträden, dat man eene ,Bürde', dei man johrelang erdrägen mööst, nu los worden is.“ Ik säd: „Dat kümmt ümmer up dei Oort un Wies von dat Amt un den Rang an. Wenn man äbentau överföddert is, is dat dat Best, dei Last los tau sien. Sihr nadenklich hemm mi dei letzten Verse makt, wiesen sei doch, wie wichtig dat is, dei Schönheit von dei Natur up sik wirken tau laten.

Dat sünd dei lütten Freuden, dei man sik äbentau maken kann. Wecker an dei Natur vörbi geiht, versüümt een grootes Stück Läbensqualität. Hier ward dei Dot dörch den ,wunnersamen Duft' von eene Ros'

erdrächlicher. Dei Läbende dorgägen nimmt dei Blaumen un dei em ümgäbende Natur gor nich wohr.“

Heiner säd: „Wi sünd up den glieken Wech. Wecker dei Schönheit von dei Natur mißacht't, is een gefäuhlsarmer Minsch.“

OZ

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