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Greifswald Namens- gäbung
Vorpommern Greifswald Namens- gäbung
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00:00 27.02.2016

Wenn Kinner buurn warden, kriegen sei eenen Vörnamen. Den säuken dei Öllern ut un laten sei denn een Läben lang dormit loopen, nich ümmer tau Freud von ehre Kinner. So seeten eis mihrere Vadders up'n Standesamt un wulln dei Namen von ehre Kinner anmellen. In dei Tiet, wo sei täuben möösten, vertellten sei, woans ehre Kinner heiten sülln. Alle harrn Namen utsöcht, dei een bäten utfollen wieren. As denn eener säd, dat sien Söhn „Paul“ heiten süll, geew dat een grootes Gelächter. Sei säden: „Mit den Namen wardst du bi den Standesbeamten keene Freudl' utlösen. Uterdem ward di dien Söhn, wenn hei erwossen is, Vörwürf maken, dat hei so eenen överhalten Namen krägen hett. Dei Standesbeamte reep denn dei enzelten Vadders up, un all geben naeenanner dei von ehr gewünschten Namen an. Bi „Borussia“

för eenen Jung süfzte dei Beamte licht, bi „Waikiki“ för een Mäten verdreichte hei dei Oogen. As eener siene Twillinge „Castor un Pollux“ nennen wull, harr hei ierst eis Bedenken, drööch letzlich dei Namen doch in dat Geburtenregister in.   As em eener mit „Black un White“ för siene Twillinge keem, weigerte hei sik, dei Namen intaudrägen. As dei Letzt denn luudhals reep: „Mien Söhn sall 'Paul'

heiten“, wier hei erleichtert un schreew den Namen giern in dat Geburtenregister in. Hüüttaudaachs warden överlieferte Namen giern wedder för dei Kinner utsöcht, över dat gifft nauch, dei utgefollene Namen angäben. So schrifft mien Zeitungsblatt von Namen, as „Keke“, „Gylvi“ un „Evanjolieh“, dei Kinner krägen hemm. Bi manche sone Namen ward dei Schriftwies männigmal na dei Utspraak anwend't, viellicht ok, wiel dei Namensgäber dei Schriftwies gor nich kennen. So heff ik den Namen „Schackeline“ funnen. Na as vör blifft dat äben ok bi oltdütsche Namen, as „Sophie“, „Charlotte“ orrer „Johanna“ dei in Grypswold 18 mal beziehungswies 15 mal un 12 mal vergäben worden sünd. Bi dei Jungs wieren „Emil“ (17 mal), „Paul“ (14 mal) an'n beleiwsten. Also, ganz so schlimm is dat mit dei Vörnamen nu ok wedder nich. Dörch dei Flüchtlinge kamen ok niege Namen in't Land, dei denn ok von dei Einheimischen af un an övernahmen warden.

Dei Satz: „An dei Namen ward ji sei erkennen“, dei gilt nich mihr.



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