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Naturdenkmal muss gefällt werden

Greifswald Naturdenkmal muss gefällt werden

150 Jahre alte Pappel könnte auseinanderbrechen

Greifswald. In der Hans-Fallada-Straße soll eine rund 150 Jahre alte und als Naturschutzdenkmal gelistete Schwarzpappel gefällt werden. Bei mehreren Kontrollen habe ein Gutachter festgestellt, dass von dem Baum eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehe, teilte die Stadtverwaltung gestern mit. Dem Gutachten zufolge drohe der 32 Meter hohe Riese auseinanderzubrechen. Sein unterer Stamm bestünde nur noch teilweise aus tragfähigem Holz.

 

OZ-Bild

Der mächtige Baum in der Falladastraße wird morgen gefällt.

Quelle: Foto: Pressestelle Der Stadt

Der Stamm geht in fünf einzelne Stammsäulen über, die durch Pilze und bohrende Holzinsekten geschwächt seien, so der Gutachter. Die Äste in der Krone seien teilweise tot und drohten zu brechen. Die eingebauten Kronenverankerungen seien veraltet und hielten zum Teil nicht mehr. Der Stammfuß mit einem Umfang von neun Metern sei ausgehöhlt, die Wurzeln seien geschädigt.

Laut Gutachter ist die Schwarzpappel weder stand- noch bruchsicher und auch mit Baumpflegearbeiten nicht mehr zu retten. Damit die im Stamm lebenden Käfer und Insekten den Baum langsam verlassen können, soll der Baum bis auf eine Höhe von rund sechs Metern geköpft werden.

Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises sei umgehend informiert worden und habe einer Beseitigung der Pappel zugestimmt, erklärte die Stadtverwaltung. Der Bereich rund um den Baum wurde weiträumig abgesperrt. Da für die kommenden Tage Sturmböen angekündigt wurden, sollen die Fällarbeiten bereits morgen ausgeführt werden.

Die Schwarzpappel in der Falladastraße ist eines von insgesamt zehn Naturdenkmalen in Greifswald. Eine weitere Schwarzpappel mit dem Status Naturdenkmal steht am Nexöplatz.

OZ

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