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Greifswald Naturwissenschaftler und Ärzte begeistert von Greifswald
Vorpommern Greifswald Naturwissenschaftler und Ärzte begeistert von Greifswald
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00:00 14.09.2016

Die Gastfreundschaft, die Atmosphäre der 129. Tagung der Deutschen Gesellschaft der Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) in Greifswald sei einmalig gewesen, schwärmt Präsidentin Prof. Eva-Maria Neher. Zu der diesjährigen Zusammenkunft der GDNÄ kamen über 700 Teilnehmer. Sie ging am Montag zu Ende.

Die 1922 gegründete Deutsche Gesellschaft der Naturwissenschaftler und Ärzte ist die älteste und größte hiesige interdisziplinäre Wissenschaftsvereinigung. Ziel sei der Wissens- und Informationsaustausch zwischen den Disziplinen und zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, erläutert die Präsidentin. Die Gesellschaft hat etwa 4000 Mitglieder. Die Tagung fand in der Mensa am Beitzplatz statt.

Unter den Teilnehmern in Greifswald waren etwa 150 Schüler von Gymnasien, die zum Teil aus Leipzig, Hamburg und Berlin anreisten. Dafür gibt es von einer Stiftung finanzierte Stipendien. Das Interesse sei so groß, dass es inzwischen Wartelisten gebe, informiert Eva-Maria Neher.

„Ich komme wieder und muss mir unbedingt die Insel Riems und das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik anschauen“, sagt die Präsidentin, die an der Uni Göttingen lehrt und forscht. „Dann will ich auch das Gesellschaftshaus ,Zum Greif’ besuchen.“ Im Saal der „Straze“, dem Gebäude Stralsunder Straße 10/11, fand 1850 die 27. Versammlung der Gesellschaft statt. Der Verein, dem das Gebäude gehört und es gegenwärtig saniert, hatte die Tagungsteilnehmer eingeladen. „Mein Terminkalender ist leider zu voll“, bedauert Neher. „Die Entscheidung für Greifswald als Tagungsort 1850 zeugt von der schon Mitte des 19. Jahrhunderts stark gewachsenen Bedeutung der Greifswalder Universität für die deutsche Bildungs- und Wissenschaftslandschaft.“ Für die Tagung in diesem Jahr wollte Eva-Maria Neher unbedingt einen ostdeutschen Ort. Sie habe sich deshalb Jena, Rostock und Greifswald angesehen. Dass die Entscheidung für die pommersche Universitätsstadt fiel, das liege an deren besonderer Atmosphäre. Neher lobt die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Greifswalder. „Das ist in größeren Hochschulstädten nicht selbstverständlich“, betont sie.

Für die Abiturienten sei der Aufenthalt ganz sicher eine exzellente Werbung für eine Studium an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität gewesen. Das Interesse am Programm war offenbar groß. Der Dom sei beim Vortrag des Göttinger Nobelpreisträgers Stefan Hell „Grenzenlos scharf. Lichtmikroskopie im 21. Jahrhundert“ voll besetzt gewesen. Und die Veranstaltung mit dem Greifswalder Leopoldina-Mitglied Prof. Michael Hecker „Von der Genomsequenz über die Proteine zum Leben – die ,genomische Revolution’“ in der Aula habe man in einen zweiten Raum übertragen müssen, erzählt die Präsidentin.

Eckhard Oberdörfer

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