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Neue Notaufnahme geht Ende 2018 in Betrieb

Greifswald Neue Notaufnahme geht Ende 2018 in Betrieb

Das Land investiert auch in diesem Jahr viele Millionen Euro in die Bauten der Universität Greifswald. Etwa 20 Millionen Euro kostet allein die neue Notaufnahme. Der Keller ist bereits in Betrieb.

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BBL-Chef Uwe Sander (links) und Projektleiter Holger Woldersky vor der neuen Notaufnahme des Uniklinikums

Quelle: Eckhard Oberdörfer

Greifswald. In ganz Deutschland sind die Notaufnahmen überlastet. Patienten warten oft Stunden, weil die Zahl der Fälle sehr stark zugenommen hat. Am Greifswalder Uniklinkum ist Besserung in Sicht. Ende des Jahres soll die neue Notaufnahme des Klinikums in Betrieb gehen. Im Keller sind schon Roboter unterwegs. Sie gehören zur automatischen Warentransportanlage.

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Das Land investiert auch in diesem Jahr viele Millionen Euro in die Bauten der Universität Greifswald. Etwa 20 Millionen Euro kostet allein die neue Notaufnahme. Der Keller ist bereits in Betrieb.

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Die alte Notaufnahme bleibt bestehen. Es handelt es sich also um eine Erweiterung.

Für gehfähige und bettlägigere Patienten gibt es getrennte Eingänge. Ferner werden Schockräume zur Verfügung stehen. Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich die Patientenbetten. Die Kranken können dank tiefer gezogener Fenster den Blick nach draußen genießen.

Für mögliche Pandemien ist vorgesorgt. In dem dafür vorgesehenen Raum herrscht Unterdruck, so dass keine Keime nach außen dringen können. Vor dem Eingang können zusätzlich Zelte für Kranke aufgestellt werden, informiert Projektleiter Holger Woldersky.

Der Lohmeyercampus an der Loefflerstraße bleibt bis 2020 Schwerpunkt der Investitionen. „Als nächstes wird dort die neue Mensa übergeben“, sagt Uwe Sander, der beim BBL den Hochschul- und Klinikbau verantwortet. Zwölf Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Einbezogen wurde das frühere Wirtschaftsgebäude in der Hunnenstraße. Das neue Speisehaus hat 310 Plätze, die Cafeteria 110 inklusive Außengastronomie.

Bauarbeiten laufen aktuell ebenfalls im größten Gebäude  des Lohmeyercampus, der früheren Chirurgischen Klinik. „Wir wollen das Gebäude bis Juli 2018 fertigstellen“, so Sander. Dafür werden 13,4 Millionen Euro investiert. An der Chirurgischen Klinik war ein maroder Anbau abgerissen worden.

Die letzte frühere Klinik des Lohmeyercampus wird im Jahre 2020 fertiggestellt, kündigt Sander an. Das ist zugleich das älteste Gebäude, das ehemalige Universitätskrankenhaus (zuletzt Innere Medizin), das Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut wurde.15,5 Millionen sind für das künftige Haus der Juristen mit Räumen für die zentrale Lehre vorgesehen.

Zweites großes Bauprojekt in der Innenstadt ist die alte Universitätsbibliothek in der Rubenowstraße. 2,5 Millionen Euro will das Land hier investieren. „Wir wollen im November dieses Jahres beginnen und werden dann etwa zwei Jahre bauen. Vorgesehen sind unter anderem Brandschutzmaßnahmen, eine Sanierung des Kellers, die Erneuerung von Leitungen und die Aufarbeitung denkmalgeschützter Dielen und Türen“, listet Sander auf.

Am Campus Beitzplatz entsteht ein modernes Rechenzentrum für etwa zehn Millionen Euro – „ein zweigeteiltes Gebäude mit dem eigentlichen Rechenzentrum und einem Seminar- und Verwaltungstrakt“, präzisiert der BBL-Verantwortliche. In diesem Jahr wird die Ausführungsplanung erarbeitet und wenn alles gut läuft, ist auch noch Baubeginn.

Ferner werden im in der DDR errichteten naturwissenschaftlichen Komplex Jahnstraße Labore in Räume für ein Technologiepraktikum umgebaut. Kostenpunkt: eine halbe Million Euro.

Zum Plan des BBL für dieses Jahr gehören auch Investitionen in eines der sogenannten Würfelhäuser Rathenaustraße 47 in Nachbarschaft der früheren HNO-Klinik ab März. Immerhin 1,6 Millionen Euro werden in die Psychologie in der Mehringstraße 47 investiert. Sonst ließe sich Betrieb dort nicht mehr aufrecht erhalten. Eine richtige Saniwerung würde ein Mehrfaches kosten.

Oberdörfer Eckhard

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