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Greifswald Neuer Trinkwasserspeicher feierlich übergeben
Vorpommern Greifswald Neuer Trinkwasserspeicher feierlich übergeben
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17:19 27.09.2018
Das Gebäude der Wasserwerke in Groß Schönwalde. Quelle: Christopher Gottschalk
Greifswald

Ein neuer Trinkwasserspeicher der Stadtwerke wurde gestern nach zwei Jahren Bauzeit in Betrieb genommen. Thomas Prauße, Geschäftsführer der Stadtwerke , Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) und Arthur König, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, bekundeten ihren Stolz auf den drei Millionen Euro teuren Neubau.

Die insgesamt vier Kammern fassen 3600 Kubimeter Wasser. Für den Neubau investierten die Stadtwerke drei Millionen Euro.

Der Speicher mit vier Kammern in Groß Schönwalde ersetzt zwei Hochwasserbehälter in Diedrichshagen, einen von 1982 und einen anderen von 1905. Deren Sanierung wäre teurer gewesen als der Neubau.

Das Trinkwasser wird vollautomatisch gespeichert und dem Leitungsnetz in Greifswald zugeführt. Die vier Kammern in dem 42 Meter langen, 30 Meter breiten und sieben Meter tiefen Gebäude halten insgesamt 3600 Kubikmeter Wasser und versorgen die Bevölkerung mit 8000 Kubikmetern pro Tag. Der Speicher stellt auch Löschwasser bereit. Alles wird aus 30 bis 50 Metern Tiefe geschöpft und von 20 Brunnen im Stadtgebiet aufgefangen. „Wir haben die Pumpen im Wasserwerk modernisiert. Die Trinkwasserversorgung in Greifswald ist damit auf Jahre hinaus gesichert“, sagte Stadtwerkegeschäftsführer Thomas Prauße bei der feierlichen Übergabe des Speichers. Er freute sich zudem, dass viele Aufträge regional vergeben wurden und merkte an, dass auch die Sicherheitsvorkehrungen verbessert worden wären.

Die Bauarbeiten hatten im September 2016 begonnen. Die Inbetriebnahme hätte sich von Anfang 2018 auf diesen Herbst verschoben, weil der eingesetzte Beton langsam und unter Überwachung aushärten musste, sagte Prauße. Im Winter wäre es so kalt gewesen, dass über mehrere Tage nicht gegossen werden konnte. Um den Betrieb des Wasserwerks, das im Jahr 1914 gebaut wurde, und den Trinkwasserspeicher kümmern sich jeweils zwei bis drei Leute im Schichtsystem.

Christopher Gottschalk

Inga Homfeld studiert Landwirtschaftsökologie und Naturschutz.

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