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Neues Jugendhilfezentrum in Betrieb

Greifswald Neues Jugendhilfezentrum in Betrieb

Das Haus „Am Brandteichgraben“ in Hinrichshagen bietet vier verschiedene Angebote für junge Menschen. Durch die Lage direkt am Stadtrand von Greifswald ist die nötige Infrastruktur direkt vor der Haustür.

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Shari (r.) wohnt im neuen Jugendhilfezentrum der NBS in Hinrichshagen. Links ihre Betreuerin Hiske Terpstra.

Quelle: Cornelia Meerkatz

Greifswald. Mit der Neueröffnung des Jugendhilfezentrums „Am Brandteichgraben“ in Hinrichshagen durch die Norddeutsche Gesellschaft für Bildung und Soziales (NBS) werden die Betreuungsangebote im Landkreis Vorpommern-Greifswald vielfältiger. „Wir haben die Plätze einfach dringend gebraucht“, betont Velta Zemke, NBS-Fachbereichsleiterin. Manchmal würden Dinge im familiären Zusammenleben aus den Fugen geraten, sodass Eltern Unterstützung benötigen. Und manchmal könnten Kinder und Eltern aus unterschiedlichsten Gründen auch nicht zusammen bleiben. Dann müssten Betreuungsalternativen gefunden werden. Oberste Priorität habe dabei immer das Kindeswohl. All diese Anforderungen flossen in die Planung des Jugendhilfezentrums ein. In knapp einem Jahr Bauzeit sei in Hinrichshagen in der Chausseestraße 3 ein großzügiges und helles Gebäude entstanden. 1,5 Millionen Euro hat die NBS nach Aussage ihres Geschäftsführers, Wolfgang Gerbitz, dort investiert. Der Bau wurde vorwiegend mit einheimischen Firmen wie ISO Rüst Bau Lubmin verwirklicht.

In dem Haus befinden sich eine integrative Wohngruppe mit acht Plätzen, betreutes Wohnen mit vier Appartements, betreutes Wohnen für Mutter/Vater und Kind mit zwei Appartements sowie eine Jugendschutzstelle mit drei Plätzen. Letztere wurde eingerichtet, um Kinder bei Inobhutnahmen kurzzeitig sicher unterzubringen. Alle Bewohner des Hauses würden von der sehr guten Lage direkt am Stadtrand von Greifswald profitieren. Hier könnten die Kinder zur Ruhe kommen und dennoch ihre gewohnte schulische Umgebung behalten. Auch die medizinische Versorgung sei durch die sehr gute Greifswalder Infrastruktur abgesichert. 

Cornelia Meerkatz

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