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Greifswald Notaufnahme ist überlastet
Vorpommern Greifswald Notaufnahme ist überlastet
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23:51 18.03.2013
Bis zu 15 000 Patienten suchen pro Jahr dringend Hilfe. Quelle: Frank Söllner
Greifswald

Etwa 27 000 Patienten suchen im Jahr die Notaufnahme des Greifswalder Klinikums in der Sauerbruchstraße auf. Sie ist diesem Ansturm nicht gewachsen. Als die Räume in den 1990er Jahren geplant wurden, ging man von deutlich geringeren Patientenzahlen aus. Die Folge sind überfüllte Räume und lange Wartezeiten. Allerdings sind nur etwa 40 Prozent der Hilfesuchenden wirklich Notfälle, verdeutlichte der Ärztliche Vorstand des Uniklinikums, Prof. Andreas Greinacher, gegenüber der OZ. Alle anderen würden zur Behandlung an die niedergelassenen Ärzte verwiesen. Dazu sei man gesetzlich verpflichtet. Der richtige Ansprechpartner sei für diese Frauen, Kinder und Männer in der Regel der Notdienst der kassenärztlichen Vereinigung.

Patienten, die die Notdienste der Augenärzte und Orthopäden aufsuchen, seien in den seltensten Fällen Notfälle, so Greinacher. Hinter der Unfallchirurgie (etwa 6100 Fälle) und der Inneren Medizin (etwa 5700) gehört die Augenklinik mit etwa 2200 gebau wie die Kindermedizin zu den besonders stark betroffenen Fächern. Das könne mit den langen Wartezeiten bei den niedergelassenen Kollegen liegen, meint er.

Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG (Greifswalder Zeitung).

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