Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 12 ° heiter

Navigation:
Notaufnahme ist überlastet

Greifswald Notaufnahme ist überlastet

Etwa 15 000 Patienten suchen im Jahr die Notaufnahme des Greifswalder Klinikums auf. Als die Räume vor 20 Jahren geplant wurden, ging man von deutlich weniger aus.

Voriger Artikel
HanseYachts steuert auf Restrukturierungskurs
Nächster Artikel
Sicherer Schutz gegen Infektionskrankheiten

Bis zu 15 000 Patienten suchen pro Jahr dringend Hilfe.

Quelle: Frank Söllner

Greifswald. Etwa 27 000 Patienten suchen im Jahr die Notaufnahme des Greifswalder Klinikums in der Sauerbruchstraße auf. Sie ist diesem Ansturm nicht gewachsen. Als die Räume in den 1990er Jahren geplant wurden, ging man von deutlich geringeren Patientenzahlen aus. Die Folge sind überfüllte Räume und lange Wartezeiten. Allerdings sind nur etwa 40 Prozent der Hilfesuchenden wirklich Notfälle, verdeutlichte der Ärztliche Vorstand des Uniklinikums, Prof. Andreas Greinacher, gegenüber der OZ. Alle anderen würden zur Behandlung an die niedergelassenen Ärzte verwiesen. Dazu sei man gesetzlich verpflichtet. Der richtige Ansprechpartner sei für diese Frauen, Kinder und Männer in der Regel der Notdienst der kassenärztlichen Vereinigung.

Patienten, die die Notdienste der Augenärzte und Orthopäden aufsuchen, seien in den seltensten Fällen Notfälle, so Greinacher. Hinter der Unfallchirurgie (etwa 6100 Fälle) und der Inneren Medizin (etwa 5700) gehört die Augenklinik mit etwa 2200 gebau wie die Kindermedizin zu den besonders stark betroffenen Fächern. Das könne mit den langen Wartezeiten bei den niedergelassenen Kollegen liegen, meint er.

Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG (Greifswalder Zeitung).

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald
Schwester Verena, Assistenz�rztin Alexandra Sommer und Privatdozent Peter Hingst untersuchen in der Unfallchirurgie des Uniklinikums die Patientin Ilka Trost (von rechts).

Nicht einmal jeder zweite Patient, der die Notaufnahme des Uniklinikums aufsucht, kommt wegen eines echten Notfalls. „Bis zu 60 Prozent wurden in den letzten Jahren nach der Untersuchung an die niedergelassenen Ärzte zur Weiterbehandlung überwiesen“, informiert Prof. Andreas Greinacher, der Ärztliche Vorstand der Universitätsmedizin.

  • Kommentare
Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Greifswald
Verlagshaus Greifswald

Johann-Sebastian-Bach-Str. 32
17489 Greifswald

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag
10.00 bis 17.00 Uhr
Freitag
10.00 bis 15.30

Leiterin Lokalredaktion: Katharina Degrassi
Telefon: 0 38 34 / 79 36 74
E-Mail: greifswald@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Themenseite Wendelstein 7-X In der Fusionsanlage des Max-Planck-Instituts in Greifswald wird erforscht, ob sich die Kernfusion zur Energiegewinnung eignet. Hier finden Sie Artikel, Videos und viele weitere Informationen zum Thema.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.