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OZ LESERBRIEFE

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Zug für den Hafen Ladebow längst abgefahren Zum Beitrag „Betreiber für Bahn nach Ladebow ist abgesprungen“ (OZ vom 2. März): Eine unendliche Geschichte wird mit einem erneuten Haltzeichen fortgesetzt.

Dem potentiellen Investor ist nach fast zweijähriger Beobachtung plötzlich aufgefallen, dass er das wirtschaftliche Risiko nicht tragen möchte. Dazu fehle außerdem „eine Ladestelle“. Späte Erkenntnisse, zu denen man nur gratulieren kann. Die Entscheider im Rathaus scheinen diesen nicht folgen zu können. Mit dem Einsatz erheblicher Steuermittel muss die Steinbecker Brücke unbedingt zügig für die Geisterzüge saniert werden, ebenso wie die vergessenen Gleise mittels neuer Bahnschwellen etc. Letzteres müsse sein, so die Verwaltung, weil sonst Strafzahlungen der Bundesnetzagentur drohen würden. Wobei charmant nicht daran erinnert wird, dass die Stadt den Gleiskörper ohne Not vor einigen Jahren von der Deutschen Bahn angekauft hat und die Zeche dafür nun offensichtlich auch künftig zahlen muss. Die kostenintensiven Gleise stellen nur das Symptom dar, die Krankheit liegt in der Unwirtschaftlichkeit des Hafens Ladebow. Es scheint, als ob dieser Zug abgefahren wäre, ohne dass es die Verantwortlichen nach über einer Dekade bemerkt haben. Schade ums Steuergeld, schade für Greifswald.

Rainer Mutke Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?

Zum Beitrag „Keine Mehrheit für Eindämmung der Plakate“ (OZ vom 27. Februar): Wir haben einen kaum funktionsfähigen Landkreis, größer als das Saarland. Auf eine klare Kosten-Nutzen-Rechnung für dieses Gebilde warten die Wähler heute noch. Aber Autonummern gibt es nach Wunsch. . . Und was hat das sparbewusste Gewissen der Politik zu der „Materialschlacht an den Laternenpfählen“ zu sagen?

Hier begegnet sich arrogante Polemik mit dem Verantwortungsbewusstsein einer vernünftigeren Minderheit. Die schillernde Vielfalt „kreativer Köpfe“, für die der Volksmund auch andere Bezeichnungen hat, wird offenbar bei Befragungen mit großer Mehrheit abgelehnt. Demokratie auf den verschiedenen Ebenen sollte nicht mit gewissenlos organisierter Verantwortungslosigkeit verwechselt werden. Oder wer muss für die Schaffung dieses Rummels und für die folgende „Renaturierung“ von Stadtbild und Umfeld aufkommen? Letztlich doch der kommunale öffentliche (Spar-)Haushalt.

Siegfried Lietz, Potthagen

Mehr Kontrollen vom Amt nötig

Zum Beitrag „Stadt droht Räum-Muffeln mit Geldbuße“ (OZ vom 16. Februar):

Da ich beruflich in Greifswald (Groß Schönwalde) zu tun habe, kann ich dazu auch einiges schreiben: Das Tiefbauamt sollte nicht bloß mit einem Auge sehen, in der Daniel-Teßmann-Straße beispielsweise räumen einige Anlieger gar nicht oder nur auf Besenbreite. Bei unbewohnten Grundstücken wird auch nichts getan, wem fällt da die Räumpflicht zu? Noch viel schlimmer finde ich es, wenn in der Teßmannstraße die Anwohner parken, obwohl ein Bereich als Spielstraße ausgewiesen ist. Im Ernstfall könnte kein Rettungswagen, geschweige denn die Feuerwehr ungehindert durchfahren. Da sollte das Tiefbauamt auch mal Kontrollen machen. Und so gibt es noch viele Ecken, in denen nichts getan wird und trotzdem kein Bußgeld gefordert wird.

Edita Hermann

Tierkadaver stinken aus den Mülltonnen

Zum Beitrag „Streit um Tiergräber auf dem neuen Friedhof“ (OZ vom 27. Februar):

Da müsste man schon eine sehr breite Hecke pflanzen, um den Tierbestattungsbereich vom gepflegten Neuen Friedhof abzugrenzen. Dabei würde eine schlichte Rasenfläche, ähnlich der anonymen Bestattungsfläche für Menschen, genügen. Merkwürdig, dass Kommunalpolitiker „erschaudern", wenn sie an eine Bestattungsfläche für Tiere denken. Weniger schlimm scheint Herrn Bittner, wenn nach wie vor die Tierkadaver aus den Mülltonnen stinken. Was bei freier Bewirtschaftung entsteht, sieht man an dem Bild in der OSTSEE-ZEITUNG. Vielleicht kommen die Kommunalpolitiker aber auch auf die Idee, in Greifswald die Tierhaltung nur Bürgern mit eigenem Grundstück zu gestatten! Dann wäre auch gleichzeitig der artgerechten Tierhaltung Rechnung getragen. Wer im Herbst an den Waldrändern herrliche Holunderbeeren erntet, sollte daran denken, hier liegt vielleicht ein „Hund begraben".

Eine Urne in der Schrankwand soll für Hunde erlaubt sein, die Ehefrau muss nach deutschem Recht (in der USA erlaubt) draußen bleiben, darf als Urne nicht einmal in den eigenen Garten! Ich kenne die besorgte Frage: Wohin mit dem toten Haustier?

Heidi Labs, Kreutzmannshage

OZ

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