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Leserbriefe OZ LESERBRIEFE

Zum Lehrerstreik (OZ am 5. März): In meinem Bekanntenkreis heißt es zu den Lehrern: „Verdienen die nicht schon genug und haben so viel frei.“ Ich bin aber der Meinung: Es ist richtig, was die Lehrer tun, und frage stattdessen: Warum streiken nur fünf Schulen komplett? Liebe Lehrer in Krull- und Kollwitzschule — haben Sie keine Forderungen? Verzichten Sie auf eventuell erkämpfte Lohnerhöhungen, Altersregelungen, Eingruppierungen? Oder noch besser, Sie spenden das, was Sie mehr bekommen, den Greifswalder Jugendvereinen, diese wären dankbar.

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Am 27. Februar streikten über 1000 Lehrer in Greifswald.

Quelle: pb

gendvereinen, diese wären dankbar. Ich kann nur hoffen, dass die Lehrer und alle anderen Angestellten ein vernünftiges Angebot erhalten, denn wir wünschen uns alle für unsere Kinder bzw. Enkel motivierte Lehrer und ein gesundes Durchschnittsalter der Lehrer.

Wolfgang Heinz, Greifswald In der Sicherheit darf es keine Abstriche geben Zu „Traditionsschiffen im Museumshafen droht das Aus“ (OZ vom 6. März): Das Engagement der Traditionsschiffer für den Erhalt alter Schiffe ist hoch anerkennenswert, werden uns hierdurch doch Schiffe und maritimes Flair erhalten. Einige Kritikpunkte müssen jedoch gerade gerückt werden. Zum einen: Ein Schiffssicherheitszeugnis für Traditionsschiffe ist nur dann vorgeschrieben, wenn die Schiffe Personen gegen Entgelt befördern. Diese Schiffe gelten zu Recht als kleine „Fahrgastschiffe“. Die Personen, die sich entschließen, an einem Törn teilzunehmen, haben einen Anspruch auf die gleiche Sicherheit wie die Personen, die mit einem ganz normalen Fahrgastschiff reisen. In der Sicherheit darf es keine Abstriche geben. Zudem wird im Text beklagt, dass die Traditionsschiffe in die Berufsschifffahrt eingeordnet werden. Das ist falsch, denn Traditionsschiffe haben einen Sonderstatus, sie gehören keineswegs zur gewerblichen Schifffahrt, dürfen aber dennoch Personen gegen Bezahlung befördern. Der Unterschied zu den Sportbooten besteht darin, dass sie eben dieses Sicherheitszeugnis benötigen. Ebenso falsch ist die Aussage, dass die Traditionsschiffe von Kapitänen mit Patent geführt werden müssen. Es ist ausreichend, wenn der Bootsführer im Besitz eines auf ihn ausgestellten Sportseeschifferscheines ist. Der Traditionsschiffer, der diesen Befähigungsnachweis nicht sein Eigen nennt, sollte also einen Lehrgang besuchen.

Eberhard Nitschke, Hinrichshagen Kein Geld für Kinder, aber fürs Bahngleis?

Zu „Kindergartenplätze werden deutlich teurer“ (OZ vom 13. März): Kein Geld für die Kinder, für die Sanierung der Tages- und Betreuungsstätten, die Ausbildung neuer Betreuer und was sonst noch bemängelt wird. Jedoch ist Geld da für ein ca. 7 km langes Gleis für 50 Waggons im Jahr. Wenn es eine Erklärung geben würde, wäre ich auf diese gespannt.

Ronny Sielski, Greifswald Die anderen Häfen sind attraktiver Zu „Bürger fordern Baustopp“ und „Kein Betreiber für die Hafenbahn“ (OZ vom 1.und 7. März): Nachdem der letzte Interessent für die Hafenbahn abgesprungen ist, wird sich Greifswald demnächst neben einem defizitären Industriehafen auch noch eine defizitäre Industriebahn leisten. Die Zahlen zeigen doch: Die anderen Industriehäfen wie Stralsund, Lubmin oder Vierow sind attraktiver als Ladebow. Stadt und Wirtschaftsministerium müssen endlich umdenken und aufhören, gutem Geld noch schlechtes hinterher zu werfen! Die wenigen Industriebetriebe in Ladebow sollte man lieber an die anderen Standorte bringen.

Jan Fluschnik, Greifswald

OZ

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