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OZ LESERBRIEFE

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Unfallgefahr auf dem Markt Zum Beitrag „Stadt will Windschutzwände auf dem Markt verbieten“ (OZ vom 11. April): Am 12. April überquerte ich gegen 12.20 Uhr den Markt, um eine Arztpraxis am Markt 7 aufzusuchen.

Etwa anderthalb Meter vor dem Hauseingang zur Praxis stolperte ich heftig über eine zwischen zwei Stühlen des Eiscafés San Marco gespannte Schnur. Diese Schnur war ungefähr 20 bis 30 cm über dem Boden angebracht, parallel zur Häuserfront gespannt und nicht gekennzeichnet. Daraufhin schob ich die betreffenden Stühle samt Schnur zur Seite und wurde von einer Mitarbeiterin und später auch dem mutmaßlichen Inhaber des Eiscafés wüst und unflätig beschimpft. Nach meinem Hinweis auf den öffentlichen Verkehrsraum, Verkehrssicherungspflicht und die Gefährdung durch die gespannten Schnüre, insbesondere für ältere und behinderte Menschen, nahmen die Beschimpfungen noch zu. Wie sichtbar wurde, war die Außenfläche mit Tischen und Stühlen an mehreren Seiten auf gleiche Art und Weise umspannt. Den Vorgang habe ich beim Ordnungsamt sowie beim Tiefbau- und Grünflächenamt der Stadt Greifswald zur Anzeige gebracht. Vor allem aber möchte ich verhindern, dass hier noch andere Bürger zu Schaden kommen, und hoffe auf ein schnelles Reagieren von Seiten der Stadt.

Beate Oster, Wackerow Ist das Amt unterbelastet?

Zum gleichen Thema: Unsere Beamten in der Stadtverwaltung waren wieder einmal sehr fleißig. Sie haben eine Beschlussvorlage von 24 Seiten verfasst, die uns vor der Gefahr der „optischen Überbeanspruchung und Überfütterung“ schützen soll. Besucher aus dem Süden werden sich überlegen, ob sie sich eine Lungenentzündung in Greifswald holen, da die schützenden Windschutzwände fehlen. Wir bleiben dann in Zukunft wieder mit den Beamten aus den offensichtlich sauerstoffarmen Amtsstuben unter uns. Die Frage sei gestattet: Könnte es sein, dass das Amt 66 etwas unterbelastet ist? Und zum bösen Schluss das Beste: Der Amtsschimmel hat auch die Rückkehr zur DM schon beschlossen, denn bei Zuwiderhandlungen gegen den „Horrorkatalog der verbotenen Sondernutzung“ droht eine Geldbuße bis zu 10 000 DM. Sollte die Satzung erlassen werden, wäre darin noch zu ergänzen, dass diese deutlich lesbar in jeder Gaststätte mit Nutzung des öffentlichen Straßenraums ausgehängt wird. Bei Zuwiderhandlung — Geldbuße von bis zu 50 000 DM!

Manfred Peters, Greifswald Arroganz für Vorpommern?

Zum Beitrag „Streit um mangelnde Kompetenz Abgeordneter“ (OZ vom 12. April): Es ging bei der Nachfrage von Herrn Mundt darum, ob die Gebührenberechnung in der Krippe identisch mit der vorgetragenen sei. Der Begriff der Kitas ist sehr ungenau, da darunter sowohl Krippe, Kindergarten, wie auch Hort oder alles zusammen verstanden werden kann. Jedes Ost-Kind weiß, dass Kindergärten und Kinderkrippen getrennte Einrichtungen sein konnten. Die Nachfrage war also berechtigt. Die Unterstellung des Herrn Schmidt ist ehrabschneidend und grenzt an üble Nachrede. Diese aus elitärem Dünkel stammende Arroganz zeugt von mangelndem Respekt gegenüber juristisch nicht vorgebildeten Bürgern, die sich bereits über viele Jahre in einem demokratisch gewählten Ehrenamt für die Stadt engagieren. Man kann nur hoffen, dass dies nicht von der KfV autorisiert wurde, denn dann müsste die ja in „Arroganz für Vorpommern“ umbenannt werden.

Katharina Fischer, Greifswald Und wieder schmutziger Wahlkampf Zum gleichen Thema: Da zweifelt die Kompetenz für Vorpommern an der Kompetenz. Der Anderen. Unglaubwürdig! Ausgerechnet die Abgeordneten, die seit über zwei Jahrzehnten in der Kommunalpolitik tätig sind und es geschafft haben, immer wieder in die Bürgerschaft gewählt zu werden. Es scheint an dem eröffneten Wahlkampf der Kompetenz für Vorpommern deutlich zu werden, dass hier mal wieder nicht mit Inhalten und deren erfolgreicher Umsetzung geglänzt wird, sondern mit Denunzierung der anderen!

Monique Schwarz, Greifswald

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