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OZ LESERBRIEFE

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Pietätlos ist noch geschmeichelt Zum Beitrag „Streit um Tiergräber auf dem Neuen Friedhof“ (OZ vom 27. Februar): Da wird einem schon allerhand zugemutet, sich später das Bestattungsfeld womöglich mit allerlei Getier teilen zu müssen.

Pietätlos ist da noch geschmeichelt. Der heidnische Brauch der Tierbestattungen ist im Prinzip nichts Ungewöhnliches. Schon große Herrscher der Geschichte ließen sich zuweilen mit ihrem Pferd als Grabbeigabe bestatten.

Heutige Tierbestattungen finden im Zuge einer Zuneigung zum gewesenen Tier als Wegbegleiter statt. Dafür gibt es auch spezielle Plätze bzw. einen riesigen kommerziellen Markt. Tiere auf einem Menschenfriedhof mitbestatten zu lassen, ist einfach abwegig. Für Menschen gab es früher den geweihten Gottesacker, für Tiere das Feldstück hinter dem Haus. Und außerdem: Da werden im hinteren Ende des Neuen Friedhofs die Urnen jener minderbemittelten Mitbürger, die sich kein Begräbnis leisten können, verscharrt und vorne bekommt Mieze ihr Mausoleum. Dieser Antrag sollte rasch verschwinden.

Hans-Jürgen Schumacher, Greifswald Ein Dank an den Winterdienst Zum Beitrag „Winterdienst rotiert“ (OZ vom 22. Februar): Ich möchte auf diesem Wege einmal jenen Mitarbeitern, die den Winterdienst in den Ortschaften Kölzin bis Kammin ausführen, danke sagen. Die Mitarbeiter haben gerade in diesem Bereich immer wieder mit starken Verwehungen zu tun, trotzdem schaffen sie es, die engen Straßen passierbar zu halten. Viele Leute schimpfen immer nur, wenn es mal nicht so läuft, aber die wenigsten kennen die Hintergründe. Die Mitarbeiter, die im Winterdienst tätig sind, sind oft rund um die Uhr im Einsatz und sehr oft auch über die erlaubte Norm hinaus. Danke!

Thomas Scheel, Dargezin Wollen die Grünen zurück ins Mittelalter?

Zum Beitrag „Fußgängerzone an der Marktsüdseite?“ (OZ vom 27. Februar): Es ist ja bekannt, dass die Grünen gegen alles sind.Ob Auto in der Innenstadt, ob seinerzeit gegen die Tiefgarage, ob gegen das Gaskraftwerk und nun auch gegen das Befahren des Abschnittes vor der alten Post.Wann werden sie dafür kämpfen, dass wir wieder mit der Postkutsche durch Greifswald fahren und mit Kerzen unser Wohnzimmer erhellen?

Manfred Kleinfeld, Süderholz Bei der WGG herrscht Demokratie Zum Beitrag ,,Gute Noten für die WGG“ (OZ vom 22.Februar): Mitglieder der Wohnungsbaugenossenschaft sind, soweit sie eine Wohnung der WGG bewohnen, keine Mieter, sondern Nutzer eines Anteils des gemeinschaftlichen Eigentums. In geheimer Abstimmung werden Mitgliedervertreter des Vertrauens gewählt. Diese Vertreterversammlung ist das höchste Organ der Genossenschaft. Sie wählt einen Aufsichtsrat, der eine Geschäftsführung bestellt. Aufsichtsrat und die Geschäftsführung legen Rechenschaft über ihre Arbeit ab. Die Vertreterversammlung diskutiert und beschließt diese Berichte und befindet über die nächsten Maßnahmen. Die Genossenschaft hat in ihrer Satzung ethische Verhaltensregeln festgeschrieben, die den Nutzern ein ewiges Wohnrecht sichert und vor Übervorteilung auf dem privaten Wohnungsmarkt schützt. Darin liegt der Hauptgrund,wenn die WGG damit wirbt, dass das Wohnen in der Genossenschaft ein Garant für Sicherheit sei.

Friedrich Straube, Greifswald Riesenlob für Engels Orthopäden am Klinikum Zum Beitrag „Uniklinikum Greifswald schreibt schwarze Zahlen“ (OZ vom 28. Februar): 166 000 Patienten wurden im vergangenen Jahr im Klinikum behandelt — denn hier sind exzellente Mediziner am Werk, die auf die Patienten eingehen. Ich lag selbst mehrere Tage auf der Station Orthopädie 1. Dem gesamten Team dort um Oberarzt Engel gebührt ein riesengroßes Lob für sein Engagement und die Freundlichkeit.

Birgit Günther, Greifswald

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