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Obdachloser bei Hausbrand verletzt

Stralsund Obdachloser bei Hausbrand verletzt

Helle Aufregung in der Alten Rostocker Straße. Das Martinshorn der Rettungswagen hallt am Dienstagmorgen kurz vor 4 Uhr durch die Nacht. Ein Hausbrand sorgt für einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr. Zum Glück gibt es nur einen Verletzten.

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Alles verkohlt: Blick in die ausgebrannte Wohnung.

Stralsund. Es ist 3.50 Uhr, als zwei Beamte des Kriminaldauerdienstes, die in der Stadt unterwegs sind, Brandgeruch bemerken. Die Männer, die sich gerade in der Barther Straße aufhalten, gehen sofort in die Spur. In einem leer stehenden Gebäude entdecken sie die Ursache. Die Flammen schlagen bereits aus den Fensteröffnungen in den oberen Etagen der Alten Rostocker Straße 4.

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Die Feuerwehr bei den L�scharbeiten in der Alten Rostocker Stra�e 4. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein �bergreifen der Flammen auf das gesamte Haus verhindert werden. Fotos (2): Miriam Weber

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Im Haus finden die Polizisten einen Mann im Erdgeschoss. Er hat dort sein Nachtquartier aufgeschlagen. „Nach unseren Erkenntnissen entfachte er ein Feuer, um sich zu wärmen“, sagt Polizeisprecherin Antje Unger. Vermutlich rettet das Auftauchen der Beamten dem 51-Jährigen obdachlosen Stralsunder das Leben. Er wird vom Rettungsdienst sofort in das Klinikum gebracht.

Die um 3.52 Uhr alarmierte Feuerwehr geht mit dem Einsatzleiter, Hauptbrandmeister Karsten Schnell, und zwölf Kameraden an die Brandbekämpfung. Ein Mann aus der Nachbarschaft wird noch rausgeklingelt, damit er seinen Pkw wegfährt, um die Löscharbeiten nicht zu behindern.

Von etwa 4.30 Uhr bis 7.30 Uhr muss der Tribseer Damm komplett gesperrt werden. Durch das schnelle Eingreifen kann verhindert werden, dass das Feuer auf weitere Teile des Hauses übergreift. Trotz allem sind die Feuerwehrleute bis weit in den Vormittag mit den wichtigen Arbeiten nach dem eigentlichen Löschen beschäftigt. „Um weitere Glutnester ausfindig zu machen, müssen unter anderem die Dachhaut und Zwischendecken aufgenommen werden. Erst dann kann man sicher sein, dass es kein erneutes Ausbrechen eines Feuers gibt“, so der Einsatzleiter.

Wie die Polizei am Nachmittag mitteilt, hat der obdachlose Mann Verbrennungen zweiten Grades und eine Rauchvergiftung erlitten. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Das zweigeschossige Wohnhaus befindet sich in Privatbesitz.

„Nach ersten Erkenntnissen entfachte er ein Feuer, um sich

zu wärmen.“Antje Unger (39),

Polizeisprecherin

Miriam Weber und Andreas Lindenberg

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