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Ölsuche stößt auf Protest

Mesekenhagen Ölsuche stößt auf Protest

15 Orte in zwei Tagen: Auf einer Radtour durch Vorpommern haben Greenpeace-Aktivisten aus Greifswald gegen Ölbohrungen und -Erkundungen protestiert, ...

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Auf Tour gegen Ölbohrungen: Greenpeace-Aktivisten.

Quelle: jes

Mesekenhagen. 15 Orte in zwei Tagen: Auf einer Radtour durch Vorpommern haben Greenpeace-Aktivisten aus Greifswald gegen Ölbohrungen und -Erkundungen protestiert, die das kanadisch-deutsche Unternehmen Central European Petroleum (CEP) in der Region vornimmt bzw. plant. Unterwegs verteilten sie Protestpostkarten sowie Flugblätter. „Viele Menschen wussten gar nichts von den Vorgängen. Andere teilen unsere Bedenken“, schilderte Benedikt Gerigk, einer der Protestradler, gestern. Laut Greenpeace haben sich bislang mehr als 1000 Menschen mit ihrer Unterschrift gegen eine Ausweitung der Ölförderung in MV ausgesprochen. Gerade die Offshore-Förderung von Erdöl berge enorme Risiken. Ölaustritte im Verlauf der Bohrungen seien praktisch unvermeidlich und könnten zur starken Schädigung der umgebenden Tier- und Pflanzenwelt führen, verdeutlichte der Greifswalder Greenpeace-Aktivist Max von Maltzahn. Aus diesem Grund wäre die Vergabe von Lizenzen zur Erdölexploration und -förderung auf der Ostsee durch das Bergamt Stralsund unverantwortlich. In Mesekenhagen, der letzten Station ihrer Tour, wurden die Protestler gestern von Gemeinde-Bürgermeister Geert-Christoph Seidlein begrüßt. Seine Kommune lebt seit Jahrzehnten mit der Ölförderung. Schon in der DDR war hier ein Förderfeld erschlossen worden, das 1992 an die Gaz de France Suez GmbH verkauft wurde. Die beutet es heute noch aus. CEP vermutet ein weiteres Ölvorkommen nördlich von Greifswald und will deshalb Erkundungen vornehmen lassen. Dazu sollen schwere Messfahrzeuge Erschütterungen im Untergrund auslösen. In Mesekenhagen ist das Vorhaben auf Bedenken gestoßen. Bürger befürchten Schäden an Häusern und auf Feldern.

 

jes

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