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Ostvorpommern Abschied in Zarnekow
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03:44 12.09.2013

„Spaß machte alles — ich mach‘s nun mal gerne“. So bilanziert Pastorin Renate Moderow (69) ihre Berufstätigkeit: Drei Jahre lang versorgte sie die Gemeindeglieder in Zarnekow und Lühmannsdorf. Vertretungsweise und trotz eigentlichen Ruhestands. Am Sonntag nun wird der evangelische Sprengelbischof Hans-Jürgen Abromeit sie feierlich aus dem aktiven Dienst verabschieden.

Was Moderow besonders Freude macht, ist die Begegnung mit Menschen aller Altersgruppen, etwa beim Krippenspiel in Zarnekow: „Wo“, fragt sie, „kann man so etwas schönes machen wie ein Krippenspiel, wo alle mit Eifer dabei sind?“ Dankbar berichtet sie von einer Frau, die die Umhänge für die Mitspieler genäht hat, obwohl sie nicht in der Kirche ist. Das ist bezeichnend für das Wirken von Renate Moderow, ist sie doch gerne auf der Grenze von Kirchen- und Nichtkirchenmitgliedern unterwegs, um einladend für die Angebote der Kirchengemeinde zu werben.

Kreativ wurde sie auch im Falle des modernen „@nderen Gottesdienst“ in Zarnekow, für den sie mit einer Band arbeitete und Stücke schrieb. „Jedesmal ist so ein Gottesdienst randgenäht. Was wir da schon gemeinsam auf die Beine stellten!“ Seit Renate Moderow in Zarnekow die Vertretung ausübte, hat sich bei ihr manches verändert. Inzwischen ist sie Großmutter von vier Enkeln — alle weit entfernt. Da hat sie ihre Angebundenheit in der Gemeinde gespürt. Nun freut sie sich auf die ungebundenen Reisemöglichkeiten im wirklichen Ruhestand. Der Ausblick erschreckt sie nicht. „Ich suche mir mit Sicherheit wieder ein neues Aufgabengebiet, aber erst einmal brauche ich Zeit der Ruhe und des Aufarbeitens. Ich will rauskriegen, was ich wirklich will.“

rn

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