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Ostvorpommern Angst um Badeidylle
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Angst um Badeidylle
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00:00 18.03.2017
Spandowerhagen

Der Badestrand am Rande der Freesendorfer Wiesen gleich hinter der Brücke über den Einlaufkanal des alten Kernkraftwerkes gilt unter den Spandowerhagenern als Geheimtipp. „Im Sommer wird dieser Strand von vielen Einwohnern zum Baden genutzt“, berichtet Holger Dinse, Bürgermeister der Gemeinde Kröslin. Doch ist das Badevergnügen am idyllischen Ufersaum der Spandowerhagener Wiek auch gesetzeskonform?

Zumindest ein Einwohner aus Spandowerhagen hat da seine Zweifel. Der Familienvater war kürzlich beim Aufenthalt an besagtem Strandabschnitt von einer Polizeistreife überrascht worden. Die Beamten hätten ihn des Platzes verwiesen und sogar bis nach Hause eskortiert. Nun harrt der Betreffende auf einen möglichen Bußgeldbescheid.

Die Freesendorfer Wiesen gehören zweifellos zum 1925 festgelegten Naturschutzgebiet (NSG) Peenemünder Haken, Struck und Ruden. Dies ist einer Übersichtskarte zu entnehmen, die der Verordnung über das NSG vom 10. Dezember 2008 beigefügt ist. Aus dieser Übersicht geht allerdings auch hervor, dass ein Landstreifen zwischen Ein- und Auslaufkanal als Geltungsbereich B des NSG deklariert ist. Im Bereich B ist das Baden nicht verboten. Für die Naherholung suchenden Einwohner und Gäste von Spandowerhagen wäre eine eindeutige Klärung der Angelegenheit von Interesse.

Tom Schröter

OZ

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