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Ostvorpommern Anonyme Verkehrsüberwachung bei Gützkow
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Anonyme Verkehrsüberwachung bei Gützkow
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00:00 31.08.2016

Ein Großteil der Autofahrer, die auf dem Weg von der A 20 bei Gützkow nach Usedom bzw. retour sind, halten sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit und sind sogar deutlich zu langsam unterwegs. Das ergab eine Auswertung des Straßenbauamtes Neustrelitz. Zwei unauffällige schwarze Boxen, im amtlichen Fachjargon als Seitenradarzählgeräte bezeichnet, nahmen zu Beginn des Monats eine Woche lang die Geschwindigkeit und die Fahrzeuglänge der Autos auf. Alle erfassten Daten wurden anonymisiert, kein Autofahrer muss bei einer möglichen Geschwindigkeitsübertretung mit einer Strafe rechnen. „Hintergrund der Verkehrszählung war nach Angaben des Landkreises Vorpommern-Greifswald vor allem eine Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 Kilometer pro Stunde“, erklärt Andreas Herold, Dezernent im Straßenbauamt Neustrelitz. Bei vorgeschriebenen 70 km/h fuhren die Autos im Durchschnitt lediglich 54 beziehungsweise 52 km/h.

Die schwarzen Boxen waren in beiden Fahrtrichtungen installiert worden. Nur 1,9 Prozent der vorbeifahrenden Autos waren nach Angaben der Behörde zu schnell unterwegs. Bei knapp 40000 Fahrzeugen waren drei Fahrzeuge schneller als 110 km/h, nur 18 Fahrzeuge schneller als 100 Kilometer pro Stunde.Vor allem die Urlauber, die von und nach Usedom wollen, nutzen diese Strecke. In Spitzenzeiten fuhren 2500 Autos pro Stunde durch die Messanlagen.

Laut Polizeisprecher Axel Falkenberg entwickelte sich die Strecke zwischen Wolgast und der Autobahnanschlussstelle Gützkow in der letzten Zeit zu einem Unfallschwerpunkt „Dies betrifft hauptsächlich die Ortumgebung Gützkow“, betont Falkenberg. Im vergangenen Jahr kam es dort zu fünf schweren Unfällen, die auf die Missachtung der Vorfahrt zurückzuführen waren.

Hannes Ewert

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