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Ostvorpommern Demo für Arndt im Uninamen
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Demo für Arndt im Uninamen
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00:02 17.10.2017

Morgen entscheidet der Engere Senat der Universität in hochschulöffentlicher Sitzung darüber, ob eine Umbenennung der Hochschule weiter verfolgt wird. Spricht er sich dafür aus, würde der Erweiterte Senat voraussichtlich im November entscheiden, ob die Einrichtung künftig nicht mehr Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, sondern nur noch Universität Greifswald heißt. Die Sitzung beginnt 14 Uhr im Hauptgebäude der Uni.

Menschenkette für Arndt am 11. Februar 2017. Quelle: Foto: S. Sauer/dpa

Eine Stunde vorher lädt die Bürgerinitiative „Ernst Moritz Arndt bleibt“ die Greifswalder zu einer Versammlung auf dem Rubenowplatz ein. Wie es in einer Presseerklärung heißt, steht sie unter dem Motto „Arme Universität – die dunklen Seiten der Ernst-Moritz-Universität“.

Dazu werde es eine große Fotopräsentation geben. „Jeder Bürger unserer Stadt Greifswald ist herzlich eingeladen, unsere Universität von einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten, exklusive Einblicke aus einer völlig anderen, eher unbekannten Perspektive zu erhalten“, heißt es in der Pressemitteilung. „Die Greifswalder werden überrascht, erstaunt und wahrscheinlich schockiert sein und sehen, wie viel Geld dringend an anderen Stellen der Universität benötigt wird.“

Außerdem werde die BI die wahrscheinlichen Kosten einer Umbenennung präsentieren. „Ob es bei der von der Universität genannten Summe von 80000 Euro bleiben wird, wird jeder Anwesende selbst beurteilen können.“ Die BI „hoffe inständig, dass der universitäre Senat zugunsten der Ernst-Moritz-Arndt-Universität und der Stadt entscheiden wird.“

Die Bürgerinitiative hatte sich nach der im Januar bereits beschlossenen und dann wegen eines Formfehlers gekippten Umbenennung gebildet. Sie organisierte anschließend Veranstaltungen, wie eine Lichterkette.

OZ

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