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Feuerwehrfrauen fahren zur Deutschen Meisterschaft

Wusterhusen Feuerwehrfrauen fahren zur Deutschen Meisterschaft

Das Team aus dem ostvorpommerschen Wusterhusen hat sich für den Bundesvergleich „Löschangriff nass“ qualifiziert. Die neunköpfige Kampfsportgruppe gibt es in dieser Besetzung seit 2011. Zurzeit übt sie mehrmals die Woche.

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Das Team der Wusterhusener Feuerwehrfrauen in ihren neuen Wettkampfshirts, die von HAB-Geschäftsführer Andreas Pörsch an Wusterhusens Wehrführer Ronny Mähl überreicht wurden.

Quelle: Peter Machule

Wusterhusen. Beim Amtsausscheid der Feuerwehren Anfang Juni in Neu Boltenhagen waren sie nicht zu schlagen. Dann kam der Kreisausscheid im „Löschangriff nass“ und die als Favoriten gehandelten Titelverteidigerinnen aus Wusterhusen knickten ein. Platz vier in Glasow – die Enttäuschung war groß.

Unsere Frauen werden ihr Bestes geben.“Ronny Mähl, Wehrführer Wusterhusen

Würde die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, die in zwei Wochen in Rostock über die Bühne gehen soll, von der diesjährigen Wettkampfplatzierung abhängen – die Frauenmannschaft aus Wusterhusen wäre nicht dabei. Dass sie trotz ihres vierten Platzes beim Kreisausscheid auf Bundesebene an den Start geht, hat mit ihrem Abschneiden beim Landesausscheid 2015 zu tun. Damals wurden die Wusterhusenerinnen Zweite. Da der Landesausscheid nur alle vier Jahre anberaumt wird, war der Weg zur Deutschen Meisterschaft in diesem Jahr für sie geebnet.

„Wir werden unser Bestes geben“, versprechen Birgit, Miriam, Antje, Sandra, Nadine, Anja, Christina, Jenny und Steffi, die beruflich als Lehrerin, Bürokauffrau, Ergotherapeutin, Studentin, Verkäuferin und Zahntechnikerin tätig sind. Toll fänden sie es, gelänge ihnen ein Lauf unter der magischen Zeitgrenze von 30 Sekunden.

Das neunköpfige Kampfsportteam der Wusterhusener Feuerwehrfrauen gibt es in seiner gegenwärtigen Besetzung seit dem Jahr 2011. Zurzeit übt es mehrmals die Woche. Alle Handgriffe würden vielfach trainiert und müssten sitzen. Jede zu besetzende Wettkampfposition sei wichtig. „Wir sind nur so stark wie das schwächste Glied in der Kette und darum zählt für uns immer nur die geschlossene Mannschaftsleistung“, erklären die Frauen übereinstimmend. Bei allen Wettkämpfen mit von der Partie ist Maskottchen und Glücksbringer Florian, ein kuscheliger Plüschfuchs.

Zur Deutschen Meisterschaft fahren er und die Frauen in neuen Wettkampfshirts. Überreicht wurden jene am Wochenende durch Andreas Pörsch, Geschäftsführer des ortsansässigen Unternehmens Hallen- und Anlagenbau (HAB). Pörsch hatte auch ein Festzelt für die Brandschützer im Gepäck: „Seit vielen Jahren haben wir in unserem kleinen Ort eine schlagkräftige Feuerwehr, deren Männer- und Frauengruppe bei sportlichen Wettkämpfen stets vordere Plätze erreicht. Denen wollten wir einmal offiziell Dank sagen. Wir sind mächtig stolz auf Euch“, erklärte er.

Zur Freiwilligen Feuerwehr Wusterhusen zählen insgesamt 57 Kameradinnen und Kameraden, einschließlich der Ehrenabteilung sowie neun Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr. Wehrführer Ronny Mähl und seine Kameraden bedankten sich bei HAB mit einem dreifachen „Gut Schlauch“ und versprachen, auch weiterhin die Gewährleistung eines gut funktionierenden Brandschutzes im Ort.

Anders als bei den Wettkämpfen auf Amts- und Kreisebene müssen die Wusterhusener Brandschützerinnen in Rostock nicht in Uniform an den Start gehen. Sportsachen sind angesagt, weiß Peggy Manthey, Geschäftsführerin des Kreisfeuerwehrverbands. Sie sieht dem Wettkampf in Rostock mit nicht weniger Spannung entgegen wie die Frauen aus Wusterhusen. Dass jene beim Kreisausscheid vor wenigen Tagen nur Vierte wurden, hat einen objektiven Grund: Sie waren ersatzgeschwächt. Drei neue Kameradinnen im Team hatten zuvor nicht üben können. Das soll in Rostock nicht passieren.

Peter Machule

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