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Ganzjährig Jagd aufs Wildschwein

Greifswald Ganzjährig Jagd aufs Wildschwein

Schwerin hebt zeitweises Verbot im Kreis auf

Greifswald. Als Reaktion auf die in Polen grassierende Schweinepest hat das Landwirtschafts- und Umweltministerium das zeitweise Verbot von Treib- und Drückjagden auf Wildschweine ausgesetzt. Damit können Weidmänner im Landkreis dem Borstenvieh nun ganzjährig nachstellen. „Normalerweise sind Treib- und Drückjagden vom 11. Januar bis zum 31. Juli eines jeden Jahres verboten. Mit der jetzigen Ausnahmeregelung werden die Jagdbezirke im Landkreis bis zum 31. März 2019 komplett vom Verbot ausgenommen“, erläutert Kreissprecher Achim Froitzheim. Ziel der Regelung sei es, den Schwarzwildbestand im Grenzraum zur benachbarten Republik Polen deutlich zu verkleinern. So könnten möglicherweise bestehende Infektionsketten im Schwarzwildbestand für den Fall eines Ausbruchs der Schweinepest unterbrochen werden. „Eine effektive Bejagung lässt sich vor allem durch möglichst gemeinschaftliche und revierübergreifende Drückjagden erzielen“, weiß Froitzheim. Dabei seien anderweitig geltende Rechtsvorschriften, wie etwa die Jagd- und Schonzeiten oder der Elterntierschutz, strikt zu beachten.

Zu Beginn des Jahres hatte das Landwirtschaftsministerium sein Verbot von Treib- und Drückjagden im Landkreis schon einmal aufgehoben, um der schon damals in Polen vorherrschenden Schweinepest zu begegnen. Laut Kreisjägermeister Wolf-Dieter Schulz trug der Erlass dazu bei, mehr Schweine zu schießen. Genug, stellte er klar, seien es längst nicht gewesen. „Die Bestände“, so Schulz, „sind immer noch zu hoch.“ Um Jäger zu ermuntern, auch Frischlinge zu schießen, hat der Landkreis die Gebühr für die vorgeschriebene Frischlingsfleischuntersuchung auf Trichinellenbefall deutlich gesenkt.

jes

OZ

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