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Greifswalder Verein investiert 500000 Euro in Afrika

Greifswald Greifswalder Verein investiert 500000 Euro in Afrika

In Togo entstanden so unter anderem ein neues Schulhaus, eine Solaranlage und Trinkwasserbrunnen.

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In einem Dorf hat der Daz ein Schulhaus mit einer Solaranlage ausgestattet.

Quelle: daz

Greifswald. Der Greifswalder Verein für deutsch-afrikanische Zusammenarbeit (Daz) hat 2014 eigenen Angaben zufolge mehr als 500000 Euro für Hilfsprojekte im westafrikanischen Togo eingesetzt. Wie Vereinsvorsitzender Hinrich Kuessner schilderte, wurde mit einem Teil des Geldes ein neues Gebäude für eine Dorfschule errichtet. Ein weiteres Schulhaus sei mit einer Solaranlage ausgestattet worden. Zudem habe der Verein 300 Schülerinnen und Schüler aus armen Familien unterstützt und 20 zusätzliche Lehrergehälter in fünf Grundschulen finanziert. Darüber hinaus sei ein Schulspeisungsprogramm gestartet worden. In elf Dörfern der Savanne im Norden Togos habe Daz den Bau von Trinkwasserbrunnen bezahlt. Auch an der Aufforstung der Region Savanne beteilige sich der Verein, sagte Kuessner. Dazu habe die Organisation bislang 993 Waldaktien verkauft. Nicht zuletzt investiere man in die Ausbildung von Forstwirten und Imkern. In der togoischen Hauptstadt Lomé betreibt Daz ein Waisenhaus. „Hier leben und lernen 24 Kinder, deren Eltern an Aids verstorben sind“, schildert Kuessner.

Der Verein für deutsch-afrikanische Zusammenarbeit war vor zwölf Jahren in Greifswald gegründet worden. Heute zählt er 110 Mitglieder. Allein 2014, so Kuessner, habe Daz Spenden in Höhe von 105

000 Euro erhalten.

„Wir arbeiten ehrenamtlich und können Vereins- und Verwaltungskosten deshalb sehr gering halten; im vergangenen Jahr machten sie gerade mal 1,3 Prozent unserer Ausgaben aus“, so Kuessner. Daz operiert nicht allein von Greifswald aus. Vereinsgruppen gibt es auch in anderen norddeutschen Städten, so in Schwerin und Delmenhorste bei Bremen.

 



OZ

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