Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Ostvorpommern Große Pläne für Fahrradtouristen
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Große Pläne für Fahrradtouristen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:10 20.04.2016
In der Region Westpommern soll die Infrastruktur für Radtouristen verbessert werden. Der Schwerpunkt liegt darauf, neue Radwege zu bauen. Quelle: Radek Jagielski

In Vorpommern-Greifswald wird seit Jahren über den Ausbau der Fahrradwege debattiert, ohne dass große Fortschritte gemacht worden sind. Jüngst verabschiedete der Kreistag eine Prioritätenliste zum Radwegebau. Unterm Strich ist aber alles eine Frage des Geldes und das ist wie immer knapp.

Bei ausländischen

Gästen steht der Rad-Tourismus auf Platz 1.“Olgierd Geblewicz, Marschall der Woiwodschaft Westpommern

Jenseits der östlichen Grenze wird das Thema anders angefasst. Westpommern soll zur attraktivsten Region für Radfahrer in Polen werden. In naher Zukunft sollen in der Wojewodschaft mit ihrer Hauptstadt Stettin viele neue Radwege entstehen und in einem Radwegenetz verbunden werden. Das wurde jetzt bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Die neuen Radwege sollen mindestens 160 Millionen Zloty (37 Millionen Euro) kosten. Bislang sind im Projektbudget weniger als 45 Millionen Zloty. Die Verwaltungen von Westpommern wollen sich jedoch um EU-Mittel bemühen. „Ich hoffe, dass das Konzept im nächsten Jahr bereits die Bauphase erreicht. Als Wojewodschaft Westpommern werden wir die Hauptlast der Durchführung aller Verfahren auf uns nehmen — auch die Vorbereitung der Dokumentation. Die Umsetzung des Plans wird jedoch ohne eine gute Zusammenarbeit mit den lokalen Regierungen nicht möglich sein“, sagt der Marschall der Wojewodschaft Westpommern, Olgierd Geblewicz. Am Projekt werden sich 70 Gemeinden und Landkreise von Westpommern beteiligen, die eine finanzielle und administrative Unterstützung versprochen haben. Langfristig sollen in der Region zwölf große Radwegenetze entstehen. Einer der führenden Wege soll am Küstenstreifen von Swinemünde verlaufen. Mit dem Fahrrad wird man auch nach Stettin entlang des Stettiner Haffs durch Stepnica fahren können.

In der Stadt Swinemünde ist der Bau neuer Radwege geplant. Vorgesehen ist ein neuer Abschnitt auf der R-10 — die Route führt durch den Wald von Swinemünde nach Misdroy. Zudem dürfen sich Radfahrer über neue Pisten im Zentrum der Stadt und auf der Strecke von der Promenade über die Jachtowa Straße bis zum Stadtzentrum an der Fähre freuen. Für dieses Jahr ist die Fertigstellung des Radweges entlang der Uzdrowiskowa Straße und Sosnowa Straße im Bezirk Przytór auf der Insel Wolin geplant. „Mit dem künftigen Radwegenetz sollen Touristen noch schneller die Ostsee erreichen oder nach Süden fahren, um sich dort mit dem Radwegenetz in Deutschland zu verbinden“, erklärt die Bevollmächtigte des Marschalls für Radkommunikation, Wanda Nowotarska. Zu den interessantesten Abschnitten zählen der Bau von fast 40 Kilometern Radstrecke auf einem alten Bahndamm zwischen der Brücke in Siekierki und Trzcinsko-Zdrój (Kleinstadt südlich von Stettin) sowie der Bau eines 15 Kilometer langen Radwegs auf einem Schmalspurbahndamm bis Insko. Im Rahmen des Projekts sollen auch 20 km „Lücken“ im östlichen Teil an der Küste ersetzt werden. „Bei den in- und ausländischen Touristen, die unsere Region besuchen, ist der Rad-Tourismus eine sehr attraktive Form der aktiven Erholung. Wenn es sich um ausländische Touristen handelt, so wird er sogar an erster Stelle platziert, während Touristen aus Polen ihn an zweiter Stelle gleich nach dem Wasser-Tourismus setzen“, fügte Olgierd Geblewicz hinzu.

• Karte : www.rowery.rbgp.pl

Von Radek Jagielski

Grimmen-Hohenwieden. Einen schwungvollen Frühlingsabend bietet das Tangosextett „Freunde des vollen Mondes“ den Gästen des Hohenwiedener Konzert(chen)s am 29.

20.04.2016

Tobias Kriemann von der Reitergilde Katzow erwies sich am Wochenende bei einem Fahrturnier in Plöwen als absoluter Überflieger.

20.04.2016

Gerd Prus hat einen neuen kleinen Freund: Alfred, ein Lämmchen. Das Tier gehört zur Schafherde, die Prus‘ Sohn René als Freizeitbeschäftigung unterhält.

19.04.2016
Anzeige