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Großeinsatz für die Bundeswehr

Gützkow Großeinsatz für die Bundeswehr

Waldbrände und Windhosen – Soldaten und Kreis trainieren Katastrophenszenario

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General Gerd Kropf (l.) und Werner Hackbarth vom Kreisordnungsamt (r.) lassen sich von Major Christian Vorreyer informieren.

Quelle: cm

Gützkow. Eine Windhose hat Pasewalk platt gewalzt: ein Toter und 60 Verletzte sind zu beklagen. Das Gymnasium der Stadt musste komplett evakuiert werden und wurde ins benachbarte Drögeheide verlegt. Unterdessen werden in der Region immer mehr Waldbrände gemeldet, begünstigt durch die Hitze von 30 Grad und einem kräftigen Nordostwind. Große und sich schnell ausbreitende Waldbrände werden auch von zwei nahe gelegenen Truppenübungsplätzen gemeldet. Dort sind 44 Einsatzfahrzeuge mit 260 Einsatzkräften, drei kompletten Löschzügen und drei Harvestern sowie mehreren Rettungsfahrzeugen des DRK im Einsatz. Doch die Feuerwehrleute der Region sind an der Grenze der Belastbarkeit. . . Die Landrätin des Kreises Vorpommern-Greifswald hat deshalb die Bundeswehr um Unterstützung ersucht.

Das beschriebene Szenario ist glücklicherweise nur erdacht und dient als Ausgangslage für eine große dreitägige Katastrophenschutzübung, die alljährlich durchgeführt wird. Sie trägt den Namen „Arche 2016“. Die Leitung obliegt dabei dem Kreisverbindungskommando (KVK) Vorpommern-Greifswald, das von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Gützkow aus agiert. Die angenommenen Katastrophen während dieser Übung werden noch mehr: „Im Hochsicherheitstrakt des Friedrich-Loeffler-Institutes ist ein Brand ausgebrochen und auch in den benachbarten Landkreisen Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte brennen die Wälder. Grimmen ist ohne Strom und Stralsund ebenfalls durch eine Windhose schwer zerstört. In Lärz sind bei einer Flugschau zwei Flugzeuge abgestürzt. Es gibt 700 Verletzte, davon 80 Schwerstbrandverletzte“, erläutert Major Christian Vorreyer. „Da muss das Zusammenspiel wie am Schnürchen klappen“, meint Werner Hackbarth, Chef des Kreisordnungsamtes. Deshalb werde simuliert, dass Tankwagen der Bundeswehr mit 18 000 Liter Diesel zu den Truppenübungsplätzen unterwegs sind, damit die Löschfahrzeuge schnell nachtanken können. Zwei mittlere Transporthubschrauber der Bundeswehr helfen beim Löscheinsatz aus der Luft.

„Solche Katastrophenszenarien durchzuspielen, ist sehr wichtig, um Schwachstellen bei der Organisation aufzudecken“, betont Gerd Kropf, Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr und Kommandeur des Landeskommandos MV. Er besuchte die Übung und begutachtete die Arbeit der zehn Soldaten des KVK. Lob fand er für die gute Abstimmung des Einsatzes zwischen Bundeswehr und Landkreis.

Cornelia Meerkatz

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