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Gurke, Döner, Weihnachtsduft - alles Heimat

Greifswald Gurke, Döner, Weihnachtsduft - alles Heimat

Eine Wanderausstellung verdeutlicht, was Menschen in Vorpommern mit dem Begriff Heimat verbinden.

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Öffentlich zu sehen war die Ausstellung erstmals am Wochenende auf der Synode des Pommerschen Kirchenkreises.

Quelle: Sebastian Kühl

Greifswald. „Das ist für mich Heimat“ heißt eine Wanderausstellung, die der Pommersche Evangelische Kirchenkreis organisiert hat. Im Januar waren Einzelpersonen, Familien, Gruppen, Schulklassen und Kindergartengruppen dazu aufgerufen worden, in Bildern, Fotos, Filmen, Texten oder auf andere einfallsreiche Weise auszudrücken, was sie mit dem Begriff Heimat verbinden. 40 Beiträge wurden eingereicht, sie füllen sieben doppelseitige Ausstellungswände.

Die Klasse 4 b der Adolf-Diesterweg-Grundschule in Loitz nahm den Aufruf zum Anlass für eine detaillierte Umfrage unter Schülern. Neben farbenfrohen Bildern entstanden verschiedene Auswertungsdiagramme. Demnach ist Heimat für die Kinder vor allem in der Familie und im Freundeskreis verankert. Aber auch Gerüche und Kulinarisches können Heimat sein. So schrieben Viertklässler unter anderem Döner, Gurken und Weihnachtsduft als heimattypisch auf.

„Wir waren froh über die rege Teilnahme an der Ausstellung und sind mit der großen Zahl der Beiträge sehr zufrieden“, sagt Niels Köpnick vom Vorbereitungsausschuss über die Resonanz. „Wir haben die Beiträge nicht kommentiert und zeigen wirklich alles, was uns erreicht hat.“ Der Heimatbegriff sei zentral für eine Diskussion über Extremismus und Fremdenfeindlichkeit, da er oft von Rechtsextremen vereinnahmt werde, so Köpnick. „Da der Begriff Heimat sehr diffus ist und kaum eine klare Definition zulässt, haben wir im Vorbereitungsausschuss beschlossen, die Menschen in Pommern zu fragen“, sagte Köpnick. Was sie geantwortet haben, zeigt die Ausstellung, die ab sofort von interessierten Gemeinden oder Institutionen ausgeliehen werden kann. Wer daran interessiert ist, die Ausstellung zu zeigen, kann sich unter anklam1@pek.de an Pastorin Petra Huse wenden. Die Ausstellung ist mobil und lässt sich im Kofferraum eins PKW-Kombis verstauen.

 



OZ

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