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Ostvorpommern Häfen an der Peene im Durchschnitt gut ausgelastet
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Häfen an der Peene im Durchschnitt gut ausgelastet
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00:05 11.01.2017
Die Peene ist ein tolles Revier für Wasserwanderer. Die schöne Natur und die niedrige Fließgeschwindigkeit gehören zu den Pluspunkten.

Die bestehenden Häfen an der Peene seien im Durchschnitt gut ausgelastet, heißt es in einer Studie, die im Auftrag des Regionalen Planungsverbandes von der Planco Consulting GmbH erarbeitet wurde. Sie wurde auf der Verbandsversammlung des für Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen zuständigen Verbandes vorgestellt. Die Ergebnisse gehen in ein neues Raumentwicklungskonzept für Vorpommern ein. Insgesamt bestehen an der Peene bis hinunter zum Kummerower See sogar 13 Häfen. Fünf befinden sich im Bereich des Planungsverbandes Mecklenburgische Seenplatte. Ein Bedarf nach weiteren Häfen wird in der Studie nicht benannt. „Die Peene ist einer der wenigen naturbelassenen Flüsse mit hervorragenden Bedingungen für Wasserwanderer“ lobt die Planco Consulting GmbH das Revier Peene. In jüngster Zeit gab es Bestrebungen, die Naturschutzauflagen für die jetzige Bundeswasserstraße Peene zu erhöhen. Touristiker und Unternehmer aus MV wehren sich gegen das „Blaue Band“. Das Bundesprogramm sieht eine Reform der Wasserstraßen vor. Alle Wasserwege, die nicht wichtig für den Güterverkehr sind, will der Bund künftig nicht mehr pflegen und der Renaturierung überlassen.

„Das ist kritisch zu bewerten“, heißt es in der Studie des Regionalen Planungsverbandes. „Die Attraktivität der Peene würde signifikant geschmälert werden.“.

In den Häfen an der Peene gibt es derzeit zwischen Loitz und Anklam 155 Liegeplätze für Boote. Knapp zwei Drittel stehen Gästen, also Wasserwanderern, zur Verfügung. 49 nutzen Vereine und Sportgemeinschaften. In Jarmen und Liepen sind diese die wichtigsten Nutzer. Nur vier der 35 Liegeplätze in Jarmen stehen Wasserwanderern zur Verfügung. In Liepen sind es fünf von 24. Die meisten Möglichkeiten für Wasserwanderer bietet indes Loitz. Hier stehen den Gästen 27 Plätze zur Verfügung. Die Marina befindet sich seit 2006 im früheren Bahnhofsgebäude.

Zu Vorpommern-Greifswald gehören außer den schon genannten Loitz, Liepen und Jarmen noch die Wasserwanderplätze Alt Plestlin, Anklam, Stolpe an der Peene sowie Sophienhof. Das ist mit fünf Liegeplätzen – ausschließlich für Gastlieger – der kleinste Peenehafen in Vorpommern-Greifswald überhaupt. Welche Bedeutung er trotzdem für die regionale Infrastruktur besitzt, belegt die Tatsache, dass der Sophienhofer Dorfladen mit der Nähe zum Wasserwanderrastplatz wirbt. Die Inhaberin bietet eine Ferienwohnung und Kanuverleih an. eob

OZ

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