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Kirche Behrenhoff: Nun startet die Rettung

Behrenhoff Kirche Behrenhoff: Nun startet die Rettung

Am Freitag treffen sich Bauleute zur ersten Beratung. Ein Restaurator nimmt das Kircheninnere in Augenschein.

Behrenhoff. An der vom Verfall bedrohten jahrhundertealten Kirche in Behrenhoff beginnen nun die Rettungsarbeiten: „Die Vergabe erster Bauleistungen ist erfolgt, am Freitag findet eine erste Beratung mit Handwerkern statt“, teilte gestern der für Behrenhoff zuständige Pastor Hans-Joachim Jeromin mit.

Das Gotteshaus weist viele Schäden auf: Seine Westfassade ist mit Rissen durchzogen. Weil es keine Dachrinnen gibt, läuft Regenwasser die Außenwände hinab, dringt Feuchtigkeit ins Innere. Dort haben sich Schimmelpilze und Algen ausgebreitet. Sie bedrohen wertvolle Wandmalereien, die aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammen.

Noch vor dem Start der äußeren Instandsetzung des Gebäudes hat sich der namhafte Restaurator Reinhard Labs ein erstes Bild von den Zerstörungen im Kircheninnern gemacht. Unter seiner Leitung sollen Fachleute ihr Ausmaß erfassen und aufzeigen, wie die wertvollen Malereien erhalten werden können.

Die äußerliche Instandsetzung der Kirche beginnt an ihrem Westgiebel. Dort sollen unter anderem das Mauerwerk und seine Fugen erneuert werden. Im Bemühen um den Erhalt der Kirche war die Gemeinde deutschlandweit unterstützt worden. Auslöser dafür war ein Bericht im bundesweit erscheinenden Magazin „Monumente“, herausgegeben von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Unter der Schlagzeile „Denkmal in Not“ hatte die Redaktion im Februar über den alarmierend schlechten Zustand des Bauwerks berichtet. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 15 000 Euro für Behrenhoff bewilligt. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung billigte 5000 Euro. 8000 Euro kommen von der Stiftung Kirchenbau und weitere 20 000 Euro vom Pommerschen Kirchenkreis, das Land stellt mehr als 40 000 Euro bereit. jes

 

OZ

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