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Ostvorpommern Kreis: Spargutachten wird endlich präsentiert
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Kreis: Spargutachten wird endlich präsentiert
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00:00 22.08.2014
Landrätin Barbara Syrbe
Greifswald

Endlich hat das Warten der Kommunalpolitiker im Landkreis ein Ende: Am 27. August soll im Landratsamt das vor gut einem Jahr in Auftrag gegebene Spargutachten der Firma Rödel & Partner vorgestellt werden. Dazu werden am späten Nachmittag das Kreistagspräsidium, die Fraktionschefs, Verwaltungsspitze, Vertreter des Innenministeriums und natürlich die Verfasser der Studie zusammenkommen.

Marion Schlender, Pressesprecherin des Caffier-Ministeriums, bestätigte gestern auf Anfrage den Termin. Allerdings wollte sie noch keinerlei Aussagen zum Inhalt des umfangreichen Papiers machen. Dazu werde es erst Mitte nächster Woche Informationen geben. Details waren außerdem auch weder vom Landkreis noch von Kreistagsabgeordneten zu bekommen.

Landrätin Barbara Syrbe (Linke) hofft, „dass das Papier praktikable Vorschläge enthält, wie das jährlich neu entstehende strukturelle Defizit des Kreises von 15 bis 20 Millionen Euro“ gemindert werden kann. Von einer Tilgung der Altschulden in Höhe von 90 Millionen Euro sei dabei noch gar keine Rede. Sie sei jedenfalls auf die Präsentation sehr gespannt.

Die Rödel & Partner GbR war vor rund einem Jahr damit beauftragt worden, das Spargutachten zu erstellen. Und zwar zu einem Preis zwischen 200 000 und 300 000 Euro. Pressesprecherin Schlender geht davon aus, dass man in dieser Spanne bleiben werde. Außerdem sagte sie, dass sowohl die Firma als auch das Innenministerium den Landkreis bei seinen Einsparbemühungen weiter begleiten werde.

Nach OZ-Informationen hatte der Prüfbericht schon seit Frühjahr im Hause Caffier vorgelegen, war aber bislang intern geblieben. Skeptiker hatten Überlegungen dahingehend angestellt, dass die vom Ministerium gewünschten Schritte zum Einsparen im Papier so nicht enthalten sein könnten. Immer wieder hörte man auch die Auffassung, dass der Kreis in bestimmten Bereichen Personal sogar eher aufstocken müsse, um seinen Aufgaben gerecht zu werden.

Der designierte Tourismusausschussvorsitzende und Kreistagsabgeordnete Karl-Heinz Schröder (CDU) wünscht sich vor allem eine exakte Überprüfung aller Sozialausgaben, Abbau des Personals und eine deutliche Senkung der Kreisumlage. Ansonsten würden die Kommunen und der Tourismus auf Usedom um ihre Zukunft gebracht, weil Investitionen unmöglich würden.



Steffen Adler

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