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Ostvorpommern Kreis erhält über 700 000 Euro zusätzlich für Kindertagesbetreuung
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Kreis erhält über 700 000 Euro zusätzlich für Kindertagesbetreuung
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00:05 08.06.2016

Am Montagabend wurde noch im Kreistag darüber debattiert, gestern Nachmittag dann die offizielle Mitteilung aus dem Sozialministerium: Der Landkreis Vorpommern-Greifswald erhält zusätzliches Geld für die Verbesserung der Kindertagesbetreuung. Fast 715000 Euro werden aus den ursprünglich für das Betreuungsgeld vorgesehenen Mitteln zur Verfügung gestellt. Das Betreuungsgeld sollten Familien erhalten, die ihre Kinder nicht in eine Kita geben, sondern in den ersten Lebensjahren zu Hause betreuen. Abfällig wurde es auch als „Herdprämie“ bezeichnet. 2015 erklärte das Bundesverfassungsgericht, dass die Prämie gegen das Grundgesetz verstoße.

Von dem Geld für den Kreis sollen rund 400000 Euro den Gemeinden zu Gute kommen, um die Kosten für zusätzliche Kitaplätze abzufedern. Auf Nachfrage von David Wulff (FDP) sagte Landrätin Barbara Syrbe (Die Linke), dass die Verteilung des Geldes an die Anzahl der zu betreuenden Flüchtlingskinder in den Ämtern gekoppelt werden soll.

Insgesamt erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte in MV in diesem Jahr mehr als 4,5 Millionen Euro aus dem nicht verbrauchten Betreuungsgeld. 2017 sollen es 10,4 und ein Jahr später sogar 11,64 Millionen Euro sein.

Und noch eine Verbesserung soll es geben: Auf Initivative der CDU sollen künftig die Beiträge im Internet veröffentlicht werden, die Eltern in den kommunalen Kitas zu zahlen haben. „Wir geben den Eltern damit eine wichtige Entscheidungshilfe an die Hand“, sagte Axel Hochschild (CDU). Da sich das allerdings nicht auf dem Kita-Portal des Kreises darstellen lasse, solle der Preisvergleich künftig auf der Internetseite des Landkreises möglich sein, hieß es dazu seitens der Verwaltung.

kl

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