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Kreisverwaltung plant für drei Standorte

Greifswald Kreisverwaltung plant für drei Standorte

Durch Zentralisierung und Aufgabe von Mietverhältnissen sollen die Kosten gesenkt werden

Greifswald. Greifswald, Anklam, Pasewalk — die Kreisverwaltung ist dreigeteilt. Und so soll es bleiben. Nichts anderes besagt das von ihr erstellte „Konzept zur Entwicklung der Verwaltungsstandorte“. Forderungen einzelner Politiker, Kreisbehörden künftig nur in zwei der drei Städte zu betreiben, wurden mit Verweis auf einen Kreistagsbeschluss bezeiten zurückgewiesen.

Kurz nach der Gebietsreform 2011 hatte sich das Parlament zu drei vollwertigen Verwaltungsstandorten bekannt. Bürgernähe und Erreichbarkeit der Verwaltung dürften nicht verlorengehen, hieß es damals.

Vier Jahre später wird genau das noch einmal betont: Die Verwaltung, steht im jetzigen Standortkonzept, sei für die Bürger da. Daher sei ihre Erreichbarkeit für die Bürger entscheidend.

Auch wenn an den drei Verwaltungsstandorten nicht gerüttelt wird — in jedem von ihnen soll sich über kurz oder lang etwas ändern. So wolle man Arbeitsabläufe straffen und Kosten reduzieren, wird erklärt. Beispiel Greifswald: Noch nutzt der Landkreis für seine Verwaltung angemietete Häuser in der Pestalozzistraße, der Spiegelsdorfer Wende, der Anklamer Straße, in der Steinbecker Straße und im Mendelejewweg. Für zwei weitere, in der Loeffler- und in der Stralsunder Straße, müsste er ab dem 1. Januar 2017 Miete zahlen. Künftig soll die überwiegende Anzahl der Verwaltungsarbeitsplätzze in Greifswald auf dem Gelände des früheren Big-Bildungszentrums in der Feldstraße konzentriert werden. Dort hat der Kreis gerade ein weiteres Gebäude erworben, das er nun für seine Zwecke mit einem Bankkredit umbauen lassen will (die OZ berichtete), dessen monatliche Zinsen niedriger als der sonst zu zahlende Mietsatz sei.

Auch in Anklam will der Landkreis seine Verwaltung schrittweise in Gebäuden zentralisieren, die ihm gehören. Im Gegenzug will er sich auch hier aus angemieteten Häusern zurückziehen und eigene nicht mehr genutzte Häuser verkaufen.

In Pasewalk dreht sich alles um den Komplex „An der Kürassierkaserne“. Eins der drei dortigen, von der Kreisverwaltung genutzten Häuser gehört dem Landkreis. Die beiden anderen soll er laut Standortkonzept im kommenden Jahr erwerben. Hier sollen unter anderem 94 Mitarbeiter des kreiseigenen Jobcenters Vorpommern-Greifswald Süd unterkommen, die zurzeit noch in zwei angemieteten Gebäuden arbeiten. Insgesamt sollen An der Kürassierkaserne einmal 361 Verwaltungsleute beschäftigt sein. Am Standort Anklam 369 (davon die allermeisten in den Komplexen Demminer Straße 71 -74 sowie Leipziger Allee 20) und in Greifswald 205.

Der Finanzausschuss des Kreistags stimmte dem Standortkonzept für die Kreisverwaltung bereits mehrheitlich zu. Am 11. April soll sich der Kreistag mit dem Konzept auseinandersetzen.

Greifswald, Anklam, Pasewalk

In Greifswald arbeiten die Landrätin und der Leiter des Dezernats für Soziales, Jugend, Gesundheit, Sicherheit und Ordnung. Zudem die Ämter für Rechts- und Kommunalaufsicht, das Hauptamt und das Gesundheitsamt. Sitz aller soll künftig das kreiseigene Areal Feldstraße 85 a sein.

Anklam ist Dienstort für den Leiter des Dezernats Zentrale Dienste und Bildung. Hier arbeiten die Ämter für Rechnungs- und Gemeindeprüfung; für Finanzen; für Kultur, Bildung und Schulverwaltung; das Jugendamt; das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt; das Kataster- und Vermessungsamt und das Umweltamt. Konzentriert werden sollen die meisten auf die kreiseigenen Komplexe Demminer Straße 71-74 /früher Landratsamt) und Leipziger Allee 26.

In Pasewalk befinden sich der Leiter des Dezernats für Kreisentwicklung, Bauen und Umwelt sowie die Ämter für Immobilienmanagement, Ordnung, Soziales, für Bau und für Kreisentwicklung.

Alle sollen im Komplex Kürassierkaserne konzentriert werden.

Von Sven Jeske

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