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Lagerhalle geht in Flammen auf

Groß Karrendorf Lagerhalle geht in Flammen auf

Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf über 100 000 Euro / Mieter hatten Wertgegenstände in der Scheune untergebracht

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Die Lagerhalle in Groß Karrendorf brannte am Mittwochabend gegen 22 Uhr lichterloh. Die Flammen waren bis zu 25 Meter hoch. Die Halle wurde bei dem Brand komplett zerstört.

Quelle: Wolfgang Schielke

Groß Karrendorf. Stunden nach dem Großfeuer in einer Lagerhalle liegt am Donnerstagmittag in Groß Karrendorf noch immer Brandgeruch in der Luft. Verkohlte Dachbalken und durch die Hitze geschmolzene Dachplatten liegen auf dem Rasen neben dem Gebäude. Drinnen wird Schutt beiseitegeschaufelt: Der Brandursachenermittler der Kripo Anklam ist noch mit den Untersuchungen beschäftigt...

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Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf über 100 000 Euro / Mieter hatten Wertgegenstände in der Scheune untergebracht

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Die Flammen waren 25 Meter hoch. Alles, was wir Mieter dort untergestellt hatten, ist Opfer des Brandes geworden.“Hans-Jürgen Kwiatek, Anwohner

Am Mittwochabend gegen 22 Uhr war in der an der Dorfstraße stehenden Lagerhalle Feuer ausgebrochen, das sich schnell ausbreitete. Als die Berufsfeuerwehr Greifswald und die Freiwilligen Feuerwehren aus Mesekenhagen, Neuenkirchen, Wackerow und Kirchdorf eintrafen, brannte das 250 Quadratmeter große Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Insgesamt waren 39 Brandschützer im Einsatz, sie hatten stundenlang zu tun, um das Feuer zu löschen.

In der Lagerhalle hatte eine fünfköpfige Mietergemeinschaft Wertgegenstände untergestellt – einen Katamaran, ein Motorrad, ein altes Auto, einen Trecker, antike Möbel, Hausrat, Laminat, einen Hänger, Fahrräder ... Einer dieser Mieter ist Hans-Jürgen Kwiatek. Der Schock steht ihm ins Gesicht geschrieben. „Die Flammen waren 25 Meter hoch. Alles, was wir dort untergestellt haben, ist futsch“, sagt er fassungslos und berichtet, dass er durch den Rauch fast erstickt wäre. „Ich hatte alle Fenster geöffnet und mich zum Schlafen hingelegt. Als ich durch die Löscharbeiten aufwachte, war mein Schlafzimmer voller dickem, blauem Qualm“, berichtet er. Besonders hart hat es einen jungen Mann getroffen, der noch nicht lange in Groß Karrendorf wohnt. Weil die Umbauten am Haus noch nicht ganz beendet sind, hat er Möbel und weiteren Hausrat in der Lagerhalle untergestellt. Jetzt steht er vor dem Nichts.

Die Polizei schätzt den beim Brand entstandenen Schaden auf mehr als 100 000 Euro. „Es ist großes Glück, dass keine weiteren Häuser durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen wurden, denn durch die enge Wohnbebauung und den Wind hätte das leicht möglich sein können“, betont der Sprecher der Polizeiinspektion Anklam, Axel Falkenberg.

Außerdem gehe die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. „Angesichts der Tatsache, dass es in Greifswald und der Umgebung in den zurückliegenden Wochen viele Male gebrannt hat und oft alte Hallen oder leerstehende Gebäude betroffen waren, sehen wir einen Zusammenhang“, so Falkenberg. Es liege der Verdacht nahe, dass der Feuerteufel nun auch in der Mesekenhäger Ecke zugeschlagen habe.

„Wir bitten deshalb alle Zeugen, die etwas gesehen oder gehört haben, sich unbedingt bei der Polizei zu melden“, sagt er. Nach seinen Worten hätten sich bereits Anwohner gemeldet, die unmittelbar bei Brandausbruch einen lauten Knall vernommen hätten. „Wir gehen allen Hinweisen gründlich nach, um den oder die Täter des Brandes schnell dingfest zu machen“, verspricht Falkenberg.

Cornelia Meerkatz

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