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Ostvorpommern Land schließt Radweglücke bei Löcknitz
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Land schließt Radweglücke bei Löcknitz
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00:00 26.07.2016

Gute Nachrichten für Radtouristen im Süden des Landkreises Vorpommern-Greifswald: Bis Ende 2016 soll hier die letzte noch fehlende Radweg-Strecke an der stark befahrenen Bundesstraße 104 westlich von Löcknitz fertiggestellt werden. Laut Schweriner Verkehrsministerium wird der Ausbau des vier Kilometer langen Teilstücks zwischen Rossow und Löcknitz fast eine Million Euro kosten, die zum größten Teil der Bund trägt.

Bei Lubmin wird ein weiterer Radweg gebaut.

Nach Fertigstellung des Abschnitts könnten Radler zwischen Pasewalk und Stettin (Szczecin) die beliebten Radfernwege Berlin-Usedom (über Prenzlau, Pasewalk nach Ueckermünde) und Oder-Neiße (über Penkun, Löcknitz, Hintersee und Ueckermünde) einfacher miteinander verbinden, heißt es. Auch Radfahrer, die von und nach Polen an der Ostseeküste unterwegs sind, seien so künftig sicherer unterwegs.

Die B104 gilt seit der Öffnung der Grenzen nach Polen für Kraftfahrzeuge als schnellste Verbindung von der Autobahn 20 nach Stettin. Entsprechend stark ist sie befahren.

Nicht nur im Süden investiert das Land derzeit in den Radwegebau. Seit Juni wird der 2015 fertiggestellte Radweg von Vierow nach Lubmin erweitert. Er soll künftig über die Einfahrt zum Lubminer Wohngebiet „Teufelstein“ hinaus bis zur Haupteinfahrt ins Seebad führen. Der neue Abschnitt wird 1362 Meter lang sein und soll gut 308000 Euro kosten. Größere Verkehrsraumeinschränkungen und Sperrungen sind laut Straßenbauamt nicht vorgesehen. Zeitweise erfolge eine einstreifige Verkehrsführung mit Ampel. Der 2015 übergebene Radwegabschnitt Vierow – Lubmin ist 2322 Meter lang und kostete das Land rund 475000 Euro. Der neue Radweg hat die Verkehrssicherheit deutlich erhöht. Durchschnittlich mehr als 6000 Kraftfahrzeugbewegungen täglich ermittelten Fachleute zwischen Vierow und Lubmin.

OZ

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