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Ostvorpommern Land will Ortsdurchfahrt Kröslin erneuern
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00:05 24.08.2016

Den Einwohnern von Kröslin steht in absehbarer Zeit eine umfangreiche Straßenbaumaßnahme bevor. Denn: Das Straßenbauamt Neustrelitz bereitet die grundhafte Erneuerung der gesamten Krösliner Ortsdurchfahrt vor. Wie der Dezernent Straßenbau, Dr. Andreas Herold, auf Anfrage informierte, betrifft dies die gesamte Straße mit Nebenanlagen, die Regenentwässerungsleitung der Straße mit den dazugehörigen Einläufen, die Borde sowie den gesamten Straßenaufbau. Herold rechnet mit Kosten von rund 1,2 Millionen Euro. Als Baulastträger der Landesstraße 262 finanziere das Land MV deren Um- und Ausbau. Um die Entwurfs- und Ausführungsplanung zu erarbeiten, sind zunächst Vermessungsarbeiten nötig, die voraussichtlich bereits am 5.

Auch kommunale Straßen – hier 2015 die Feldstraße – sollen ausgebaut werden. Fotos (2): Tom Schröter

September beginnen und bis Mitte Oktober dieses Jahres andauern werden. „Die Grundstücksberechtigten werden gebeten, die Betretbarkeit der Grundstücke zu gewährleisten“, heißt es in der betreffenden Bekanntmachung der Straßenbaubehörde. „Die Arbeiten werden durch Beauftragte der Straßenbauverwaltung durchgeführt, die sich entsprechend ausweisen können.“

Die eigentlichen Bauarbeiten sollen laut Dezernent Herold dann Ende 2017 starten und Ende 2018 abgeschlossen sein. Als Gründe für die umfassende Maßnahme nannte er den mangelhaften Zustand der Straße sowie die Notwendigkeit einer funktionsfähigen Straßenentwässerung. Zudem benötige die Gemeinde Kröslin für ihr von der L 262 abzweigendes Straßennetz eine ausreichend dimensionierte Regenwasserableitung. Daher, so bestätigte Kröslins Bürgermeister Holger Dinse, werde im Zuge des Um- und Ausbaus der Landesstraße im Straßenbett auf Gemeindekosten auch ein entsprechend bemessener Entwässerungskanal verlegt. „Das Projekt dafür ist fertig, an der Finanzierung wird noch gearbeitet“, sagte Dinse.

Die Gemeinde, so betonte der Bürgermeister, hoffe in diesem Zusammenhang auf die Bewilligung von Fördermitteln. Das Gleiche gelte für die parallel zum Straßenbau angestrebte Erneuerung der Gehwege.

Hier, so schränkte Dinse ein, seien öffentliche Zuschüsse nur ab einer Gehwegbreite von mindestens zwei Metern möglich. Aufgrund der engen Straßenverhältnisse in Teilen des Ortskerns werde die Kommune also einen Teil der Baukosten selbst bestreiten und für deren Begleichung möglicherweise einen Kredit aufnehmen müssen.

Trotz allem bezeichnet das Gemeindeoberhaupt die bevorstehende Straßenbaumaßnahme, die mit einer halbseitigen Sperrung einher gehen müsse, als ein „Super-Projekt für uns“. Insbesondere sei der vorhandene kommunale Hauptregenwasserkanal zu eng bemessen, so dass beim Ausbau weiterer Gemeindestraßen diese nicht mehr an den Hauptstrang angeschlossen werden könnten. „Damit wir unser Ausbauprogramm fortsetzen können, brauchen wir eine entsprechend groß dimensionierte Regenwasserableitung“, verdeutlicht Bürgermeister Holger Dinse. Erklärtes Ziel sei es, künftig eine Gemeindestraße pro Jahr auszubauen. „Als nächstes ist die Gartenstraße dran, dann folgt die Fritz-Reuter-Straße und in den Folgejahren wollen wir uns Schritt für Schritt vorarbeiten.“

Tom Schröter

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