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Ostvorpommern Lubmin: Optischer Schandfleck soll verkauft werden
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Lubmin: Optischer Schandfleck soll verkauft werden
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00:00 28.06.2016
Steht zum Verkauf: Eisenbahner-Erholungsheim Lubmin.

Mit dem früheren Eisenbahner-Erholungsheim steht der letzte optische Schandfleck an der Lubminer See-Promenade nun zum Verkauf. Der Eigentümer – das Sport- und Freizeitzentren sowie ein Jugendhotel betreibende Unternehmen Schawi – will sich von dem denkmalgeschützten Objekt trennen.

2004, also vor nunmehr zwölf Jahren, hatte die Firma das Gebäude erworben, um es im Laufe der Zeit selber zu sanieren. Denkmalbehörden hätten darauf bestanden, die innere Raumaufteilung des Hauses zu erhalten. Das aber würde heutigen Beherbergungsmaßstäben nicht entsprechen, gab ein Unternehmensmitarbeiter zu verstehen.

1907 war mit dem Bau des Erholungsheims begonnen worden. Ende Mai 1910 wurde es schließlich eingeweiht. Fortan kurten hier Mitglieder des Eisenbahnervereins Berlin und ihre Familien. Mitte der 1930er Jahre wurde der Komplex auch für andere zugänglich. Während des Zweiten Weltkriegs diente es als Lazarett, danach als Flüchtlingsunterkunft. In den 1950er Jahren wurde es zum Ferienhotel des Bahn-Sozialwerks. Schließlich ging das Heim an den Freien Deutschen Gewerkschaftsbund der DDR, der es als Urlauberdomizil nutzte, bis er 1990 in Folge der Wende aufgelöst wurde.

OZ

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