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Ostvorpommern Lubmin kann weiter investieren
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Lubmin kann weiter investieren
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04:20 12.03.2013
Sanierungsfälle 2013: Der Lubminer Rettungsturm bekommt einen neuen Anstrich; die Seebrücke neue tragende Elemente und Bohlen. Quelle: jes

Als eine von wenigen Kommunen im Greifswalder Umland kann das Seebad Lubmin noch in größerem Umfang in seine Infrastruktur investieren. „Unser Haushalt ist ausgeglichen, wir sind flüssig und haben Bewegungsspielraum“, bringt Bürgermeister Axel Vogt (CDU) die vorteilhafte Situation auf den Punkt. Dank ihr sei Lubmin in der Lage, staatliche Fördermittel in Anspruch zu nehmen, für die ein kommunaler Eigenanteil vonnöten ist.

Zu den Zielstellungen 2013 zählt die Sanierung weiterer Wege. Nach der umfänglichen Erneuerung der Hafenstraße im Jahr 2011 und eines Abschnitts des Straßenzugs „Altes Dorf“ 2012, will die Gemeinde nunmehr Nebenwege (Vierower Weg, Weg zum Gutshaus) pflastern und auch den alten Dorfplatz umgestalten lassen. „Wir wollen seinen ursprünglichen Charakter wieder herstellen, mit einem Baum und einer Bank“, erklärt Vogt. In der Schulstraße soll 2013 eine Zisterne entstehen, um ein weiteres Löschwasser-Reservoire zu schaffen und so den Brandschutz im Ort zu verbessern. Die Gemeinde beteiligt sich an der Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs und will Geld für die weitere Sanierung des alten Feuerwehrhauses in der Freester Straße locker machen.

Geplant sind Arbeiten am Rettungsturm und an der Seebrücke am Strand. „Der Turm bekommt einen neuen Anstrich. An der Seebrücke müssen wir die tragenden Elemente für die Laufbohlen und auch Bohlen erneuern“, erklärt Axel Vogt. 2011 waren bereits die Handläufe des etwa 350 Meter langen Stegs ersetzt worden.

Die Seebad-Gemeinde liebäugelt mit weiteren Investitionen, die dem Tourismus zugute kämen. So wird ein Spielzimmer für Urlauberkinder im Seebadzentrum entstehen. Im nahen Küstenwald will man einen Naturlehrpfad anlegen. „Entlang der Promenade lassen wir drei Pulttafeln aufstellen, mit denen erklärt wird, was man an der jeweiligen Stelle sieht, wenn man auf den Bodden guckt“, schildert Vogt. Die Gemeinde hoffe zudem auf EU-Fördermittel, um die Tanzfläche im Kurpark zu erweitern, einen Fitness-Parcour im Freien aufzubauen und mehr als 20 Bänke anzuschaffen. Noch in der Schwebe ist ein Antragsverfahren zum Ausbau des an den Stranddünen verlaufenden Uferweges. Bislang reicht der Weg, der Eltern mit Kinderwagen sowie Rollstuhlfahrern ein Fortkommen am Strand ermöglicht, von der Heimvolkshochschule bis zur Seebrücke. Die Gemeinde möchte einen zusätzlichen Uferweg ab dem Hotel Blaumuschel bis zur zwei Kilometer entfernten Marina am Industriehafen bauen. „Das Land fördert dergleichen mit bis zu 75 Prozent der Baukosten. Wir aber möchten gerne eine höhere Förderung“, erklärt Lubmins Bürgermeister. Eine Entscheidung steht noch aus.

Unser Haushalt ist ausgeglichen, wir sind flüssig und haben Spielraum.“Axel Vogt, Lubmins Bürgermeister

Sven Jeske

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