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Mesekenhagen bangt um Kita-Neubau

Mesekenhagen Mesekenhagen bangt um Kita-Neubau

2017 sollte es losgehen – Der Fördertopf aber soll jetzt schon leer sein

Mesekenhagen. Katerstimmung in Mesekenhagen: Die Absicht der Gemeinde, im kommenden Jahr mit dem Neubau eines Kindergartens zu beginnen, droht zu scheitern. Grund: Das dem Land für 2017 verfügbare Geld aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) soll bereits jetzt restlos vergeben sein. Ohne die Förderung indes vermag die 1000-Einwohner-Kommune nördlich von Greifswald nicht, ihr Vorhaben umzusetzen. Das würde nach jetzigem Planungsstand gut drei Millionen Euro kosten, informierte die Bauamtsleiterin des Amtes Landhagen, Neumann. Die hohe Summe erklärte sie mit dem schwierigen Baugrund. Das geplante Kita-Objekt müsse auf Pfählen gegründet werden, was allein gut 500000 Euro koste, erläuterte Neumann dem für ELER zuständigen Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD), der am Mittwoch den Naturerlebnispark Gristow besuchte.

Die Gemeinde, beteuerte Mesekenhagens Bürgermeister Geert-Christoph Seidlein, sei in der Lage, im Falle einer Förderung den geforderten Eigenanteil zu leisten. Das Grundstück für den Neubau gehöre ihr. Das jetzige Kindergartengebäude in Mesekenhagen sei 60 Jahre alt. Es sei in den 1950er Jahren als sommerliche Betreuungseinrichtung für die Kinder von Erntehelfern eröffnet worden und genüge heutigen Ansprüchen an einen Kindergarten sowie der derzeit wachsenden Nachfrage nach Kitaplätzen nicht, schilderte Seidlein.

Till Backhaus, derzeit im Wahlkampf, versprach, sich des Problems anzunehmen. Ob er interveniert und so Fördermittel für den geplanten Kita-Neubau in Mesekenhagen verfügbar werden, bleibt abzuwarten. jes

OZ

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