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Nabu: Peeneunfall noch nicht aufgeklärt

Anklam Nabu: Peeneunfall noch nicht aufgeklärt

Die Organisation kritisiert das bisherige Vorgehen von Behörden

Anklam. Ein Jahr nach der Einleitung großer Mengen Bioethanol in die Peene und einem damit einhergehenden Fischsterben haben Vertreter des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu) die bisherige Aufklärung der Havarie als unzureichend kritisiert. „Die Situation ist höchst unbefriedigend“, erklärte Helmut Winkler, Fischexperte des Nabu-Landesverbands. Noch immer stehe eine Information der Öffentlichkeit über die genauen Umstände des Umweltdesasters und zu den Konsequenzen für den Verursacher aus. „In Sachen Fischsterben ermittelt die Staatsanwaltschaft nun fast ein Jahr, ohne dass der Öffentlichkeit ein Ergebnis bekannt geworden wäre. Zwei offensichtlich vorliegende Fachgutachten zu den Langzeitfolgen der Ethanoleinleitung für das Ökosystem der Peene können nicht eingesehen werden, solange die Ermittlungen laufen“, beklagte Winkler.

Nach nunmehr einem Jahr sei es höchste Zeit zu erfahren, „welche Konsequenzen die Verursacher zu tragen haben und wie der entstandene Umweltschaden geahndet wird“, mahnte Nabu-Landesvorsitzender Stefan Schwill.

Durch ein Leck im Rohrsystem der angrenzenden Zuckerfabrik waren Ende August, Anfang September 2015 vermutlich bis zu eine Million Liter hochkonzentrierter Alkohol in einen Regenwasserkanal ausgetreten und über diesen in den Fluss gelangt. In der Folge starben unzählige Fische. 4,4 Tonnen Kadaver (Plötze, Barsche, Hechte, Welse...) bargen freiwillige Helfer aus dem Fluss.

OZ

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