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Ostvorpommern Neue Häuser statt brachliegender Gärten
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00:00 28.10.2016

Potentielle Häuslebauer in Gützkow haben im kommenden Jahr die Möglichkeit, ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu realisieren. Östlich der Gebrüder- Kreßmann-Straße soll auf knapp einem Hektar Fläche das neue „Wohngebiet Seeblick“ entstehen. Geplant sind eingeschossige Häuser. Bei dem Areal nahe dem Sportplatz handelt es sich um eine Kleingartenanlage, deren Parzellen jedoch mittlerweile weitestgehend ungenutzt sind.

„Die Stadtvertretung hat jetzt den Beschluss über den Entwurf des Bebauungsplanes gefasst“, informiert Bürgermeisterin Jutta Dinse und freut sich, dass dieses Projekt jetzt endlich vorwärtsgeht.

Immerhin sei in Vorbereitung dessen bereits vor einem Jahr begonnen worden, notwendige Beschlüsse auf den Weg zu bringen. Um Baurecht in dem Gebiet herzustellen, war auch eine Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt erforderlich. In der Regel eine langwierige, vom Gesetz her aufwändige Angelegenheit.

Deshalb ist Grundstückseigentümer Armin Görs froh, dass mit dem jüngsten Stadtvertreterbeschluss nun endlich der Entwurf des Bebauungsplanes öffentlich ausgelegt werden kann. „Wenn es alles gut läuft, fasst die Stadtvertretung Anfang 2017 den Satzungsbeschluss, sodass ich danach mit den Erschließungsarbeiten beginnen kann“, sagt Görs auf OZ-Nachfrage. Im besten Falle könnten die Käufer der Grundstücke dann im Mai mit dem Bau ihrer Häuser beginnen. „In einem ersten Bauabschnitt werden wir acht Grundstücke erschließen. Für vier gibt es bereits Interessenten“, sagt der Gützkower.

Die Pläne für das „Wohngebiet Seeblick“ werden vom 17. November bis 20. Dezember öffentlich ausgelegt, berichtet Regina Kloker, Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes Züssow. Behörden und Träger sonstiger öffentlicher Belange haben in dieser Zeit die Möglichkeit, Stellung zu beziehen. Eventuelle Einwände müsse die Stadtvertretung danach abwägen, bevor es letztlich zum Satzungsbeschluss kommt.

Bürgermeisterin Jutta Dinse und ihre Mitstreiter befürworten die Entwicklung des Areals, zumal viele Gartenparzellen in der Vergangenheit von ihren Pächtern aufgegeben wurden und nun vor sich hindümpeln. Lediglich in einer zweiten Reihe nutzen Gützkower noch ihre grüne Oase unter freiem Himmel. Die, versichert Armin Görs, werde auch noch nicht angefasst.

Ursprünglich sah der Flächennutzungsplan der Stadt nahe der Peene vor, ein sieben Hektar großes Areal westlich der Feldstraße als neues Wohngebiet zu entwickeln. Dort gebe es laut früherer Überlegungen Platz für etwa 60 Einfamilienhäuser. Doch für diese Fläche gibt es nach wie vor keinen Interessenten, der die Erschließung übernehmen würde. Kein Wunder, denn Aufwand und Kosten sind aufgrund der Hanglage in Richtung Triftstraße nicht ohne. In dem Bereich müssten Höhenunterschiede von bis zu zehn Metern überwunden werden. Mit den erforderlichen Arbeiten würden auch die Grundstückspreise in die Höhe klettern. Im „Wohngebiet Peeneblick“ an der Gebrüder-Kreßmann-Straße gibt es laut Internetseite des Amtes Züssow freie Grundstücke für 41 Euro pro Quadratmeter.

Petra Hase

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