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Ostvorpommern Neuer Alterswohnsitz im Seebad am Bodden
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Neuer Alterswohnsitz im Seebad am Bodden
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06:27 27.08.2013
Blick auf die Baustelle: Noch in diesem Jahr soll ein erstes Gebäude fertig werden. Quelle: Sven Jeske
Lubmin

Eine der größten Senioren-Wohnanlagen im Greifswalder Umland entsteht derzeit in Lubmin. Keine 300 Meter vom Strand entfernt lässt der Kreisverband Ostvorpommern des Deutschen Roten Kreuzes gleich drei Gebäude für betagte Menschen hochziehen. Eins soll nach Fertigstellung 45 altersgerechte Wohnungen bieten. Ein weiteres 24 Einzelzimmer für zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften. Das dritte Objekt wird eine öffentliche Begegnungsstätte.

„Etwa sieben Millionen Euro kostet das alles“, verdeutlicht DRK-Mitarbeiter Thomas Weißensee. Der Kreisverband allein, stellt er klar, hätte soviel Geld nicht aufbringen können. „Möglich wurde der Neubau nur durch Kreditaufnahme und mehrere Förderer, darunter das Bundesministerium für Senioren, das Land und die Deutsche Fernsehlotterie.“

Der jetzige Komplex sei Ergebnis jahrelanger Überlegungen, schildert Weißensee. „Abgesehen von der Finanzierung haben wir uns im Vorfeld eigene und fremde Wohnanlagen angesehen und Vor- und Nachteile abgewogen.“ Das Ergebnis, glaubt der für altersgerechtes Wohnen zuständige Qualitätsmanager, werde sich sehen lassen können.

Für Reinhild Bohm geht mit der neuen Wohnanlage ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Seit 20 Jahren leitet sie die DRK-Sozialstation im Seebad. Die umsorgt alte Menschen im gesamten, etwa 10 000 Einwohner zählenden Amt Lubmin. „Wir suchen die Menschen in ihrem Zuhause auf. Und hätten uns auch um all jene gerne weitergekümmert, die schließlich in eine betreute Einrichtung umziehen mussten. Doch uns fehlte eine solche Anlage.“ Jetzt wird sie Wirklichkeit. Und Bohm ist überzeugt, dass sie nachgefragt sein wird. „Wir sind hier auf dem Land. Die alten Leute wollen nicht in die Stadt ziehen, wenn sie eines Tages nicht mehr in ihren eigenen vier Wänden leben können.“ Thomas Weißensee zufolge gibt es bereits so viele Interessenten für die noch im Bau befindliche Anlage, dass die schon jetzt ausgelastet wäre. Die Erfahrung besage, dass das Bewerberfeld stets in Bewegung sei. „Einige Antragsteller springen wieder ab, andere kommen hinzu.“

Als erstes der drei Häuser wird laut Reinhild Bohm die öffentliche Begegnungsstätte in Betrieb genommen. Und das noch in diesem Jahr. Mit ihr würden auch neue Diensträume für die Mitarbeiter der Lubminer DRK-Sozialstation übergeben. Das sei wichtig, da sich Mitarbeiter der Sozialstation fortan um die zwei Pflege-Wohngemeinschaften im neuen Komplex kümmern müssten. Dafür und für die anderen Objekte will der DRK-Kreisverband laut Thomas Weißensee zwölf bis 15 zusätzliche Mitarbeiter einstellen, vornehmlich Pflegehelfer und -kräfte.

Uns fehlte eine

solche Anlage.“Reinhild Bohm, Leiterin der DRK-Sozialstation Lubmin

Sven Jeske

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