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00:00 04.10.2017
Michael Harcks vor der neuen Internetseite der Gemeinde. Quelle: Foto: Cm
Hanshagen

„Wir präsentieren uns seit wenigen Wochen mit einer ansprechenden und sehr informativen Website“, sagt der Bürgermeister der Gemeinde Hanshagen, Michael Harcks. Die neue Präsentation wurde von jungen Leuten erarbeitet und hat die Gemeinde keinen Cent gekostet – „ein Glücksfall“, wie Harcks findet. Denn der 950-Seelen-Ort hätte derzeit für einen solchen Auftrag keine Gelder zur Verfügung.

Erstellt werden konnte der neue Internetauftritt dank des Förderprogramms „Mecklenburg-Vorpommern vernetzt“. Der Auftrag ging an den Potsdamer Förderverein für regionale Entwicklung. Mehrere Auszubildende, die in Potsdam einen Beruf im Bereich Mediendesign, Bürokommunikation und Büromanagement erlernen, arbeiten dort an Webprojekten. Die neue Website von Hanshagen war eines davon. Ein halbes Jahr haben die Azubis daran gearbeitet.

„Mit der neuen Internetpräsentation stellen sich unsere Gemeinde Interessierten ausführlich vor“, sagt Harcks. Zu finden seien Informationen zur Geschichte der Gemeinde, zur politischen Struktur sowie eine Verlinkung zum zuständigen Amt. Einwohner finden auf der neuen Webseite eine Übersicht der Veranstaltungen im Ort und können sich über die ortsansässigen Vereine und ihre Aktivitäten, öffentlichen Einrichtungen und auch über die Unternehmen informieren. Wer seinen Urlaub in Hanshagen plant oder Übernachtungsmöglichkeiten sucht, findet auf der Webseite die Kontaktdaten der Unterkünfte in der Gemeinde. „Die neue Webseite www.hanshagen.de ist für Einwohner und Touristen eine wichtige Informationsquelle und wirkt jetzt auch wirklich sehr modern. Viele Bürger haben sich sehr positiv geäußert“, resümiert der Bürgermeister, der die Webpräsenz seiner Gemeinde beim Verein als Förderprojekt angemeldet hat.

Er war damit nicht der Einzige: Der Potsdamer Förderverein für regionale Entwicklung hat bereits vielen Projektpartnern aus unterschiedlichen Branchen in allen Bundesländern zu einer neuen Webpräsenz verholfen. „Jeder kann sich um einen der Förderplätze bei uns bewerben. Der Mehrwert der neuen Webpräsenz ist ja auch deshalb so groß, weil keine zusätzliche Kosten für deren Erstellung anfallen“, erläutert Julia Pillokat vom Förderverein. Lediglich die Kosten für die entsprechende Domain und den notwendigen Speicherplatz muss die Gemeinde selbst tragen.

Pillokat berichtet, dass für das gerade begonnene Ausbildungsjahr 2017/2018 von den Azubis noch neue Projektpartner gesucht werden. Bewerben können sich Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Vereine und kleine Unternehmen. Informationen und die Förderbedingungen sind unter www.azubi-projekte.de. zu finden.

E-Mail: info@azubi-projekte.de. oder ☎ 0331/55047471

Cornelia Meerkatz

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