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Ostvorpommern Neugierige neue Mieter
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Neugierige neue Mieter
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00:01 30.04.2016
Welch ein Andrang: Über 200 Interessenten kamen gestern in die Lomonossowallee 33/34, um die Wohnungen zu besichtigen. Quelle: Peter Binder
Greifswald

Lange Schlangen gestern Nachmittag vor den beiden Eingängen in der Lomonossowallee 33/34: Die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (WVG) hatte zum Tag der offenen Baustelle eingeladen. Weit über 200 interessierte Mieter wollten einen Blick in die noch nicht fertigen Wohnungen werfen.

Im Sommer werden die ersten Mieter einziehen können. 36 barrierearme Wohnungen mit Aufzug, der auf der jeweiligen Etage hält, ebenerdigen Duschen und einer separaten Dachterrasse werden bis dahin entstehen. Letztere konnte durch den Abbruch eines Geschosses in der Mitte des Hauses gebaut werden. In die beiden Gewerbeeinheiten werden ein Fußpflege- und ein Kosmetiksalon integriert. Außerdem gibt es einen großen Gemeinschaftsraum, der für gemeinsame Veranstaltungen oder auch private Feiern genutzt werden kann, erläutert WVG-Chef Klaus-Peter Adomeit. Zwei Wohnungen werden behindertengerecht umgebaut. Die acht Einzimmer-, 18 Zweizimmer-, sechs Dreizimmer- und vier Vierzimmerwohnungen haben alle individuelle Grundrisse. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter beträgt 6,75 Euro.

3,8 Millionen Euro hat die WVG in die Sanierung des Hauses in Schönwalde I gesteckt. Eigentlich sollte der geplante städtische Pflege- und Sozialdienst „Sophie“ in das Haus mit einziehen. „Aber da sich das Vorhaben in die Länge zieht, haben wir normale, barrierearme Wohnungen daraus gemacht“, erklärt Adomeit. Helga Gäbel (79) und Henny Meier (88) wollen nicht einziehen, nur schauen. „Vor allem um das Bad mit Fenster beneide ich die Mieter“, sagen die beiden Damen, die in der Nachbarschaft zu Hause sind. „32 der 36 Wohnungen sind vergeben“, erklärt Adomeit. Doch nicht alle Interessenten konnten berücksichtigt werden. „Das angrenzende Haus Hertzstraße 2-4 wird nach dem gleichen Grundriss saniert und im Sommer 2017 fertiggestellt. Auch für diese Wohnungen kann man sich bewerben“, so der Wohnungschef.

Der Gedanke des generationsübergreifenden Wohnens spielte bei der Konzeption eine wichtige Rolle, deshalb gibt es für jeden Aufgang individuelle Angebote. Dazu gehören Waschmaschinen- und Abstellräume, ebenso eine Lademöglichkeit für Elektrorollstühle. Denn: Das Wohnen verbindet Generationen.

Von Cornelia Meerkatz

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