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Ostvorpommern Notdienst: Wir schicken nie Krankenwagen los
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Notdienst: Wir schicken nie Krankenwagen los
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00:00 21.05.2016

Eric Apitz aus Bandelin wollte zu Pfingsten seinen kranken Sohn (18 Monate) von einem Notarzt behandeln lassen. Der Kleine hatte über 40 Grad Fieber, weinte unentwegt. Die Eltern riefen den diensthabenden kinderärztlichen Notdienst an. Dort wollte man das Kind sofort behandeln, forderte den Vater am Telefon aber auf, sich ins Auto zu setzen und vorbeizukommen. „Ich habe aber kein Auto“, sagt der 49-Jährige. Er forderte, für das Kind einen Krankenwagen zu schicken. „Doch sie lehnten ab. Auch beim kassenärztlichen Notdienst, den ich danach anrief, sagte man mir, dass ich mich selbst ins Auto setzen müsse“, schildert er. Als seine Frau nach dem Pfingstfest den Arzt aufsuchte, habe sich die Erkrankung des Kindes zwar als harmlos erwiesen, „aber es hätte doch etwas Schlimmes sein können.“

„Wir schicken keine Krankenwagen zu fiebernden Kindern. Zum Notdienst muss man sich mit dem Kind selbst begeben“, heißt es vom kinderärztlichen Notdienst. Die Mitarbeiterin verweist aber auf den Hausbesuchsdienst, den Allgemeinärzte übernehmen. Fordere man den an, komme er ins Haus.

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